Selbsthilfe im Katastrophenfall: Kann eine Drohne Leben retten?

Drohnen werden heute bereits vielfach eingesetzt: Zur Datensammlung in der Wissenschaft, beim Wetterdienst, beim Militär oder einfach nur um ganz besondere Einblicke in die Umgebung zu erhalten. Insbesondere der letzte Punkt könnte auch bei der ganz persönlichen Bewältigung der aktuellen Corona-Pandemie von Bedeutung sein. Eignen sich Drohnen oder Quadrokopter zur Selbsthilfe im Katastrophenfall?

Marienplatz München in der Coronazeit
Marienplatz München zu Zeiten der Corona-Pandemie

Zeiten der Krise: Corona attackiert Gesundheit und Gesellschaft

In Zeiten der Krise überschlagen sich die Meldungen: Jeden Tag steigen die Fallzahlen, das Coronavirus greift auch hierzulande immer weiter um sich. Viele deutlich stärker betroffene Länder zeigen bereits heute, welche Formen die Ausbreitung von COVID-19 in der nächsten Zeit annehmen kann. Krankenhäuser sind überfordert, die Versorgung mit Lebensmitteln und wichtigen Gütern des täglichen Bedarfs scheint keinesfalls mehr sicher. Unternehmen stellen auf eine Art “Kriegswirtschaft” um und produzieren Desinfektionsmittel oder Atemschutzmasken, die in normalen Zeiten keinesfalls zum Portfolio gehören.

Gefährliche Menschenansammlungen: Hilft die Drohne?

Menschenansammlungen sollten schon seit einiger Zeit gemieden werden, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 zu verringern und damit die Last auf unser Gesundheitssystem zu begrenzen – auch wenn sich viele Menschen daran nicht halten. Hier stellt sich die Frage: Wie können Sie mithilfe einer Drohne aktiv werden und eine Selbsthilfe Katastrophenfall sicherstellen? Ein Quadrokopter oder Multikopter ist in den meisten Fällen mit hochauflösenden Kameras ausgestattet. Diese Funktion können Sie bei einer Katastrophe wie dem Coronavirus natürlich ebenso für sich nutzen: Wenn Sie das eigene Haus oder die Wohnung verlassen müssen, dann begeben Sie sich ganz automatisch in eine potentielle Gefahr, durch Corona infiziert zu werden. Vor Mitmenschen, die vielleicht weniger verantwortungsvoll mit dem Infektionsrisiko umgehen, sind Sie dann nicht mehr geschützt. Menschenansammlungen werden auch ohne den Ausbruch einer Pandemie häufig als sehr unangenehm empfunden – in Zeiten von COVID-19 sind Sie darüber hinaus noch gefährlich. Was kann eine Drohne oder ein Multikopter in einer solchen Situation leisten? Natürlich können Sie auch für Ihre privaten Zwecke Aufklärungsflüge betreiben und die Umgebung im Vorfeld auskundschaften. Dieser Gedanke mag Ihnen vielleicht zunächst absurd erscheinen – könnte aber bald notwendig werden, wenn Sie sich und Ihre Familie vor dem Coronavirus schützen möchten. Der Quadrokopter zeigt in Echtzeit, ob Sie in Ihrer Umgebung noch sicher sind.

Freie Sicht auf Fluchtwege

In Italien und China mussten wegen Corona in den vergangenen Wochen durch die Behörden Mittel angewendet werden, die für eine breite Öffentlichkeit in Friedenszeiten kaum vorstellbar waren: Ganze Städte wurden abgeriegelt, ehemals belebte Plätze geräumt und Straßen abgesperrt. Wenn Sie sich auf den Weg machen und vielleicht selbst wegen COVID-19 die Stadt verlassen wollen, dann können Sie sich kaum noch auf aktuelle Meldungen verlassen – die sind in der Regel schon bei der Veröffentlichung veraltet. Durch eine Drohne bzw. einen Quadrokopter sind Sie in der Lage, selbst auszukundschaften, welche Fluchtwege überhaupt noch passierbar sind, ohne sich persönlich auf den gefährlichen Weg machen zu müssen. Ein Multikopter kann hier sein volles Potenzial ausschöpfen, in dem ein unbemannter Flug ermöglicht wird, ohne Menschen Gefahr zu bringen.

leere Ludwigstrasse München
Ludwigstrasse wie leergefegt

Coronavirus: Keine Besserung in Sicht

Sofern Sie noch keinen Multikopter, Quadrokopter oder Drohne besitzen, könnte es jetzt Zeit für eine Anschaffung zur Selbsthilfe Katastrophenfall werden: Die Onlineshops arbeiten in der Regel trotz COVID-19 ohne Einschränkungen, die Paketdienste sind trotz Corona ebenso bei der Arbeit – noch müssen Sie hier nicht mit Einschränkungen rechnen, wobei die große Nachfrage und die Schließung weiter Teile des stationären Einzelhandels für verlängerte Lieferzeiten sorgt. Erfahrene Virologen gehen aktuell davon aus, dass die Pandemie noch über Monate oder gar Jahre anhält. Womöglich werden wir immer wieder Phasen erleben, in denen das Coronavirus Opfer fordert. Die Anschaffung einer Drohne könnte sich also auch in der aktuellen Pandemie als sinnvolle Investitionen zur Krisen-abwehr herausstellen – und einen Beitrag zur Selbsthilfe Katastrophenfall leisten.

Quadrokopter als Transportmittel zur Selbsthilfe Katastrophenfall?

Natürlich ist eine kompakte Drohne insbesondere zur Aufklärung geeignet, weil die meisten Geräte mit einer Kamera ausgestattet sind. Darüber hinaus wurden auch vor dem Ausbruch von Corona schon ganz andere Anwendungsszenarien erprobt: So eignet sich ein Quadrokopter beispielsweise auch zum Transport von Gütern. Hier könnte sich im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus ein neuer Anwendungsfall ergeben; auf kurze Distanzen ist ein Transport wichtiger Güter durch Drohnen möglich, ohne dass ein menschlicher Kontakt hergestellt werden muss. Insbesondere durch COVID-19 wichtig gewordene Versorgungsgüter wie Atemschutzmasken oder Desinfektionsmittel können durch eine solche Transport-Drohne schnell und sicher zum Ziel gebracht werden. Ein großflächiger Einsatz in Industrie und Handel könnte durch das Coronavirus beschleunigt werden; erprobt wird der schon seit langer Zeit – was sich zur Selbsthilfe Katastrophenfall wegen COVID-19 auszahlen könnte.

Worauf beim Kauf einer Drohne für Selbsthilfe Katastrophenfall achten?

Wenn Sie sich eine Drohne wegen Corona anschaffen möchten, dann sollte der Kauf nach besonderen Kriterien erfolgen. Normalerweise spielen Faktoren wie Größe oder Bildqualität eine besondere Rolle. Wenn Sie den eigenen Quadrokopter aber zu Aufklärungszwecken zum eigenen Schutz bzw. dem Schutz der Familie verwenden möchten, ist die Kameraqualität erst in zweiter Linie interessant. Hier sollten Sie zur Selbsthilfe Katastrophenfall auf eine möglichst lange Einsatzdauer achten. Ganz konkret sollte also die Akkulaufzeit besonders hoch ausfallen, damit die Drohne lange in der Luft bleiben kann. Zudem ist es sinnvoll, einen zweiten Akku anzuschaffen, wenn dieser nicht ohnehin im Lieferumfang der Drohne enthalten ist. Ein weiteres Kriterium ist die maximale Entfernung, die durch den Multikopter zurückgelegt werden kann. Wenn Sie Fluchtwege auskundschaften wollen, dann sollte das Fluggerät eine möglichst weite Strecke im Vorfeld absuchen können. Zudem ist es natürlich für Sie von besonderem Vorteil, wenn sich die Drohne einfach und ohne Vorerfahrung nutzen lässt. Sie sollten beim Kauf der ersten Drohne also durchaus darauf achten, dass das Gerät auch für Einsteiger geeignet ist. So werden bei solchen Drohnen auch Gegenwinde automatisch ausgeglichen, was die Beherrschbarkeit vereinfacht. Sinnvoll sind erste Flugübungen im eigenen Garten natürlich trotzdem, damit die Selbsthilfe Katastrophenfall wegen COVID-19 auch gelingt.

Online- vs. stationärer Handel: Wo einen Multikopter kaufen?

Sofern Sie sich bereits für eine Drohne oder einen Quadrokopter entschieden haben und dieses Gerät Ihnen Unterstützung bei der Bewältigung von Corona leisten soll, stellt sich die Frage nach dem Kauf. Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die solche Produkte lieber selbst in Augenschein nehmen und daher im stationären Handel kaufen. Abgesehen davon, dass ein Preisvergleich dort im Vergleich zum Onlinehandel nur schwierig möglich ist, dürfte COVID-19 Ihnen auch hier einen Strich durch die Rechnung machen. Denn wegen Corona sind beinahe alle Geschäfte geschlossen, die nicht mit Lebensmitteln handeln oder aus anderen Gründen direkt für die Versorgung der Bevölkerung benötigt werden. Sie können davon ausgehen, dass der Elektronikeinzelhandel wegen Corona sämtliche Filialen schließt – sodass praktisch nur der Onlinehandel überhaupt noch funktioniert. Sollte Ihnen der Quadrokopter nicht gefallen, haben Sie natürlich das Recht auf ihrer Seite und können den Kauf mindestens 14 Tage widerrufen. Einige Händler sind sogar deutlich kulanter und erlauben die Rückgabe über einen längeren Zeitraum.

Selbsthilfe Katastrophenfall: Ist das Fliegen mit dem Quadrokopter überhaupt erlaubt?

Nicht nur in Zusammenhang mit Corona, aber ganz besonders wegen COVID-19 stellt sich die Frage, ob das aufsteigen lassen eines Multikopters überhaupt erlaubt ist. Normalerweise gilt in Deutschland die folgende Gesetzgebung: Bei einem Gewicht von weniger als 250 g ist keine Kennzeichnung notwendig, eine Drohnenplakette muss nicht angebracht werden. Wichtig ist allerdings, dass Sie die maximale Flughöhe von 100 m beachten. Bei einem höheren Gewicht und dem Vorhandensein einer Kamera ist das Überfliegen von Wohngebieten unzulässig. Ansonsten gilt: Zum Freizeitgebrauch, und darunter zählt im weitesten Sinne auch die Selbsthilfe Katastrophenfall bei Corona, dürfen Sie die Drohne ohne besondere Genehmigungen fliegen.

Fazit: Quadrokopter ermöglicht nützliche Selbsthilfe Katastrophenfall

Lange Zeit haben Sie es vielleicht selbst für unmöglich gehalten: Der Katastrophenfall ist auf der ganzen Welt eingetreten, auch Deutschland wurde dieses Mal nicht verschont. Corona fordert viele Opfer und droht auch das Gesundheitssystem der Bundesrepublik zu überlassen. Sie selbst können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Verbreitung von COVID-19 zu verlangsamen, indem Sie sich verantwortungsvoll verhalten und Menschenmassen meiden.

Leider ist es nicht ganz einfach, Menschenansammlungen im Vorfeld ausfindig zu machen. Ein Multikopter kann hier auf ganz besondere Weise helfen: Sie können zur Selbsthilfe im Katastrophenfall eigene Aufklärungsflüge starten und eine Drohne aufsteigen lassen, die die Umgebung auskundschaften. Auf diese Weise können Sie auch sicherstellen, dass Fluchtwege frei sind, ohne dass Sie sich selbst in die Sackgasse begeben. Beim Kauf vom Quadrokopter wegen COVID-19 sollten Sie einem einfach zu fliegenden Multikopter mit langer Akkulaufzeit und großer Reichweite den Vorzug geben. Kameraqualität und Design geraten in den Hintergrund. Zudem sollte die Drohne online gekauft werden – der Weg in den stationären Handel lohnt sich aufgrund von COVID-19 nicht mehr, die meisten Geschäfte haben bereits geschlossen.

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