EU-Drohnenverordnung 2020

Neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen geplant

Das Navigieren unbemannter ferngesteuerter Luftfahrzeuge liegt im Trend: Immer mehr Deutsche entdecken das Fliegen mit der Drohne als Hobby. Drohnen gelten als Hoffnungsträger in vielen Bereichen: Ob in der Land- und Forstwirtschaft, bei militärischen Hilfseinsätzen, im Umweltschutz oder in der Industrie. Die nutzbringende Innovation hat aber auch seine Schattenseiten: Drohnen können eine beachtliche Geschwindigkeit erreichen und wenn es zu einer Kollision kommt, große Schäden anrichten. So haben sich in den letzten Jahren die Meldungen über gefährliche Vorfälle gehäuft. Bei Beinahe-Kollisionen oder Unfällen wurden Menschen gefährdet oder sogar verletzt. Daher unterliegt der Einsatz von Drohnen bereits seit einigen Jahren strengen Regelungen. Ab Juli 2020 regelt schließlich eine neue Eu-Drohnenverordnung den Betrieb unbemannter Luftfahrzeuge.

EU-Drohnen-Regeln 2020

Ab dem 1.7.2020 gibt es eine neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen in allen EU-Mitgliedsstaaten. Durch die EU-Drohnen-Regeln 2020 soll sichergestellt werden, dass alle Hersteller und Drohnenpiloten innerhalb der EU die Sicherheit, die Privatsphäre, den Umgang mit persönlichen Daten und den Umweltschutz respektieren. Doch was bedeutet das nun konkret? In diesem Artikel wird die neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen vorgestellt.

Neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen – Welche Bestandteile regeln was?

Die EU-Drohnen-Regeln 2020 werden in zwei einzelnen Durchführungsverordnungen ausgearbeitet:

  • Commission Delegated Regulation on Drones (Herstellungsvorschriften für Drohnen)
  • Commission Implemented Regulation on Drones ( Betriebsvorschriften für Drohnen)

Für Drohnenanwender gilt also laut EU-Drohnen-Regeln 2020 der Implemented Act und für Hersteller von Drohnen die neuen Vorschriften des Delegated Acts.

EU-Drohnen-Regeln 2020 : Müssen Drohnen unter 250 Gramm registriert werden?

Drohnen unter 250 Gramm müssen durch die neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen registriert werden. Über ein eigens eingerichtetes Online-Portal erfolgt die Registrierung direkt durch die Betreiber selbst und kostet in etwa 30 Euro.

Checkliste Drohnenregulierung Quelle: https://www.easa.europa.eu/

EU-Drohnen-Regeln 2020: Unterteilung in Klassen und Kategorien

In der neuen Eu-Drohnenverordnuung sind zwei neue Begriffe enthalten, die erst einmal erklärt werden müssen, um sie zu verstehen.

Klassen: Zukünftig werden unbemannte Luftfahrzeuge durch die neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen nach ihren technischen Eigenschaften klassifiziert. Es gibt die Klassen C0, C1, C2, C3 und C4. Laut EU-Drohnen-Regeln 2020 ist der Hersteller also dazu verpflichtet, die Drohnen eindeutig mit der zutreffenden Klasse zu markieren. Innerhalb der EU muss die CE Kennzeichnung schon auf der Verpackung ersichtlich sein. Das ist mit den Drohnen CE Klassen der Eu-Drohnenverordnung gemeint:

  • CO: Drohnen unter 250 Gramm Abfluggeweicht
  • C1: Drohnen von 250 bis unter 900 Gramm Abfluggewicht.
  • C2: Drohnen ab 900 Gramm bis unter 4 Kilogramm Abfluggewicht.
  • C3 und C4: Drohnen ab 4 Kilogramm bis unter 25 Kilogramm Abfluggewicht.

Kategorien: In Zukunft werden laut Eu-Drohnenverordnung Flugmanöver anhand des von ihnen ausgehenden Boden- und Luft-Risikos bezüglich eventueller Kollisionen in 3 verschiedene Kategorien eingeteilt.

  • “Open”: Das Risiko wird laut EU-Drohnen-Regeln 2020 als niedrig eingeschätzt, daher ist keine Genehmigung erforderlich.
  • “Specific”: Das Risiko wird als erhöht eingeschätzt. Es bedarf einer Bewilligung durch Behörden sowie eine Pilotenausbildung.
  • “Certified”: Das Risiko wird als hoch eingeschätzt. Zu vergleichen mit herkömmlichen bemannten Flugzeugen. Allerdings stehen konkrete Vorgaben seitens der EASA (European Union Aviation Safety Agency) noch aus.

Neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen – Ein Großteil fällt in die OPEN-Kategorie

Laut der neuen Eu-Drohnenverordnuung fallen 80% der Drohnenpiloten in die Open-Kategorie. Wer Flüge in dieser Kategorie durchführt, muss die neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen beachten. Ein direkter Sichtkontakt zum Copter muss gegeben sein und zwar ohne technische Hilfsmittel. Flüge dürfen höchstens 120 Meter über Grund stattfinden. Über Menschenansammlungen sind Flüge in der Open-Kategorie grundsätzlich verboten. Bisherige Drohnen Flugverbotszonen wie Gebiete rund um Flughäfen oder rund um militärische Einrichtungen bleiben durch die neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen weiterhin aufrechterhalten. Wer bezüglich der “No Drone Zones” auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch eine Drohnen App installieren, die Auskunft über Drohnen Flugverbotszonen liefert.

Neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen – OPEN Unterkategorien

Bezüglich der Open Kategorie, welche die meisten Drohnenpiloten betrifft, gibt es auch drei Unterkategorien:

  • A1: Flüge nah am Menschen.
  • A2: Sicherer Abstand zu Menschen (mindestens 30 Meter)
  • A3: Weit weg von Menschen (zumindest 150 Meter)
Mein Kenntnisnachweis geschwärzt

Neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen: Was passiert mit dem noch gültigen Kenntnisnachweis?

Laut EU-Drohnen-Regeln 2020 werden Kenntnisnachweise, die bereits erteilt wurden, ab dem 01.07.2020 eine Übergangsfrist von einem Jahr haben. Das bedeutet also das der Kenntnisnachweis noch bis 31.06.2021 seine Gültigkeit besitzt. Momentan prüft das Luftfahrt-Bundesamt, ob eine Umschreibung bereits erteilter Kenntnisnachweise zum EU-Drohnenführerschein erfolgen kann. Eine Umschreibung wird jedoch voraussichtlich nur zum kleinen EU-Drohnenführerschein A1/A3 möglich sein. Die meisten Drohnenpiloten werden aufgrund der neuen Eu-Drohnenverordnung jedoch den “großen” EU Drohnenführerschein der Klasse A2 benötigen. Um diesen zu erhalten, ist eine schriftliche Zusatzprüfung mit insgesamt 30 Fragen sowie eine praktische Eigenerklärung notwendig.

Ist es nicht sinnvoll direkt den EU Kenntnisnachweis zu absolvieren?

Für Flüge bis zum 01.07.2020 ist noch der alte Führerschein erforderlich. Drohnenpiloten wird außerdem empfohlen, sich bis 1.7.2020 von den entsprechenden Betriebsverboten als Aufstiegserlaubnis befreien zu lassen. Diese entsprechend ausgestellten Erlaubnisse behalten dann laut EU-Drohnen-Regeln 2020 bis 31.06.2021 ihre Rechtsgültigkeit und verschaffen Ihnen einen Spielraum von 1 bis 1,5 Jahren. Voraussichtlich können die beiden neuen EU-Führerscheine jedoch ab Juli abgelegt werden.

Die zwei neuen “EU-Drohnenführerscheine”

  • Der “kleine” Drohnenführerschein/Kompetenznachweis Klasse A1/A3:

Sollte Ihre Drohne eine Abfluggewicht von über 250 Gramm aufweisen, muss der “kleine” Drohnenführerschein A1/A3 laut Eu-Drohnenverordnung abgelegt werden. Dazu zählen beispielsweise die Mavic Mini mit Kollisionsschutz, Mavic Air, Mavic 2 Serie sowie Yuneec Typhoon. Für den Erhalt des Führerscheins sind ein Online-Vorbereitungskurs sowie anschließender Onlinetest vorgeschrieben. Welche Behörde diese Prüfung durchführen wird, ist laut aktuellem Stand jedoch noch unklar. Insgesamt werden 40 verschiedene Fragen zu den Themenbereichen Flugsicherheit/Luftraumbeschränkungen, Luftrecht, menschliches Leistungsvermögen, Betriebsverfahren, allgemeine Kenntnisse zur Drohne, Privatsphäre, Datenschutz und Luftsicherheit gestellt.

  • Der “große” Drohnenführerschein/Kompetenznachweis Klasse 2:

Sollte Ihre Drohne ein Abfluggewicht von über 900 Gramm aufweisen, müssen Sie laut EU-Drohnenverordnuung den großen Drohnenführerschein ablegen. Darunter fallen beispielsweise die Mavic und die Phantom Serie. Ist der Einsatz der Drohne jedoch in unter 150 Meter Distanz zum Beispiel zu Wohn- und Gewerbegebieten beschränkt, dann ist eine Ausnahme gegeben und der große Drohnenführerschein ist nicht vorgeschrieben. In diesem Fall fällt die Drohne in die Klasse 3 und es muss nur der kleine Drohnenführerschein abgelegt werden laut EU-Drohnen-Regeln 2020. Wer den Führerschein Kompetenznachweis Klasse 2 absolvieren möchte, muss an einer Präsenzschulung teilnehmen und eine Prüfung ablegen. Die Prüfung umfasst insgesamt 30 Fragen zu den Themengebieten Wetterkunde, Sichtbarkeit der Drohne, Drohnen-Flugleistungsdaten, Schwerpunkt Akkutechnik,
Flugmodi, 1:1 Regelung sowie Distanzschätzung.

Was kostet der Drohnenführerschein?

Da mehrere Stellen den Drohnenführerschein anbieten und diese zu einer freien Preisgestaltung berechtigt sind, können die jeweiligen Kosten nicht genau beziffert werden. Aktuell betragen die Kosten jedoch rund 300 Euro. Hinzu kommen zusätzliche Kosten für den Vorbereitungskurs.

Wie wird FPV-Racing gehandhabt?

Um FPV-Flüge nach neuer Eu-Drohnenverordnuung auszuüben, braucht man wie bisher auch eine zusätzliche Person (Spotter), welcher die Drohne die ganze Zeit über mit bloßem Auge verfolgt. Handelt es sich um eine FPV-Racing Drohne mit einem Gewicht von circa 400 Gramm, dann kommt die Kategorie “Offen A3” (also weit weg von Leuten) zum Tragen. Da FPV-Racings ohnehin auf dem Gelände von Sportstätten oder abgesteckten Grünflächen stattfinden, ergeben sich für die Anwender laut Eu-Drohnenverordnuung so keinerlei Probleme. Durch die neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen wird es sogar noch leichter. Empfehlenswert ist beispielsweise auch einem lokalen Verein beizutreten. Diese besitzen meist schon eine generelle Aufstiegsgenehmigung.

Was bedeuten die EU-Drohnen-Regeln 2020 für den Piloten nun genau?

Mit der neuen Eu-Drohnenverordnuung soll ein Spagat zwischen der kommerziellen Nutzbarkeit von Drohnen sowie der Sicherheit der Bevölkerung geschaffen werden. Vor allem was den Sicherheitsaspekt angeht, hat Europa großen Aufholbedarf. Durch die neue Eu-Drohnenverordnuung wurden nun jedoch auch die Rahmenbedingungen für den europäischen Luftraum geschaffen. Hobbypiloten müssen sich aufgrund der neuen EU-Drohnen-Regeln 2020 wieder auf eine Umstellung einstellen. Für fast alle Drohnen sind nun eine zentrale Registrierung sowie ein Online-Test verpflichtend. Ein Großteil der OPEN-Kategorie wird jedoch ohnehin schon von der Drohnenverordnung in Deutschland abgedeckt. Darunter fällt der Versicherungsschutz, die Flughöhenbegrenzung sowie Fliegen ausschließlich im freien Luftraum. Auch wenn sich Hobby-Piloten erneut mit einer Umstellung auseinandersetzen müssen, sorgt die neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen auch an einigen Stellen für eine Lockerung. So kann die maximale Flughöhe laut Eu-Drohnenverordnuung beispielsweise von 100 auf 120 Meter erhöht werden, sofern Deutschland keine strengeren Werte vorgibt.

(alle Angaben ohne Gewähr)

Nutzen/Vorteile eines Drohneneinsatzes bei Katastrophen wie der Corona-Pandemie

Selbsthilfe im Katastrophenfall: Kann eine Drohne Leben retten?

Drohnen werden heute bereits vielfach eingesetzt: Zur Datensammlung in der Wissenschaft, beim Wetterdienst, beim Militär oder einfach nur um ganz besondere Einblicke in die Umgebung zu erhalten. Insbesondere der letzte Punkt könnte auch bei der ganz persönlichen Bewältigung der aktuellen Corona-Pandemie von Bedeutung sein. Eignen sich Drohnen oder Quadrokopter zur Selbsthilfe im Katastrophenfall?

Marienplatz München in der Coronazeit
Marienplatz München zu Zeiten der Corona-Pandemie

Zeiten der Krise: Corona attackiert Gesundheit und Gesellschaft

In Zeiten der Krise überschlagen sich die Meldungen: Jeden Tag steigen die Fallzahlen, das Coronavirus greift auch hierzulande immer weiter um sich. Viele deutlich stärker betroffene Länder zeigen bereits heute, welche Formen die Ausbreitung von COVID-19 in der nächsten Zeit annehmen kann. Krankenhäuser sind überfordert, die Versorgung mit Lebensmitteln und wichtigen Gütern des täglichen Bedarfs scheint keinesfalls mehr sicher. Unternehmen stellen auf eine Art “Kriegswirtschaft” um und produzieren Desinfektionsmittel oder Atemschutzmasken, die in normalen Zeiten keinesfalls zum Portfolio gehören.

Gefährliche Menschenansammlungen: Hilft die Drohne?

Menschenansammlungen sollten schon seit einiger Zeit gemieden werden, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 zu verringern und damit die Last auf unser Gesundheitssystem zu begrenzen – auch wenn sich viele Menschen daran nicht halten. Hier stellt sich die Frage: Wie können Sie mithilfe einer Drohne aktiv werden und eine Selbsthilfe Katastrophenfall sicherstellen? Ein Quadrokopter oder Multikopter ist in den meisten Fällen mit hochauflösenden Kameras ausgestattet. Diese Funktion können Sie bei einer Katastrophe wie dem Coronavirus natürlich ebenso für sich nutzen: Wenn Sie das eigene Haus oder die Wohnung verlassen müssen, dann begeben Sie sich ganz automatisch in eine potentielle Gefahr, durch Corona infiziert zu werden. Vor Mitmenschen, die vielleicht weniger verantwortungsvoll mit dem Infektionsrisiko umgehen, sind Sie dann nicht mehr geschützt. Menschenansammlungen werden auch ohne den Ausbruch einer Pandemie häufig als sehr unangenehm empfunden – in Zeiten von COVID-19 sind Sie darüber hinaus noch gefährlich. Was kann eine Drohne oder ein Multikopter in einer solchen Situation leisten? Natürlich können Sie auch für Ihre privaten Zwecke Aufklärungsflüge betreiben und die Umgebung im Vorfeld auskundschaften. Dieser Gedanke mag Ihnen vielleicht zunächst absurd erscheinen – könnte aber bald notwendig werden, wenn Sie sich und Ihre Familie vor dem Coronavirus schützen möchten. Der Quadrokopter zeigt in Echtzeit, ob Sie in Ihrer Umgebung noch sicher sind.

Freie Sicht auf Fluchtwege

In Italien und China mussten wegen Corona in den vergangenen Wochen durch die Behörden Mittel angewendet werden, die für eine breite Öffentlichkeit in Friedenszeiten kaum vorstellbar waren: Ganze Städte wurden abgeriegelt, ehemals belebte Plätze geräumt und Straßen abgesperrt. Wenn Sie sich auf den Weg machen und vielleicht selbst wegen COVID-19 die Stadt verlassen wollen, dann können Sie sich kaum noch auf aktuelle Meldungen verlassen – die sind in der Regel schon bei der Veröffentlichung veraltet. Durch eine Drohne bzw. einen Quadrokopter sind Sie in der Lage, selbst auszukundschaften, welche Fluchtwege überhaupt noch passierbar sind, ohne sich persönlich auf den gefährlichen Weg machen zu müssen. Ein Multikopter kann hier sein volles Potenzial ausschöpfen, in dem ein unbemannter Flug ermöglicht wird, ohne Menschen Gefahr zu bringen.

leere Ludwigstrasse München
Ludwigstrasse wie leergefegt

Coronavirus: Keine Besserung in Sicht

Sofern Sie noch keinen Multikopter, Quadrokopter oder Drohne besitzen, könnte es jetzt Zeit für eine Anschaffung zur Selbsthilfe Katastrophenfall werden: Die Onlineshops arbeiten in der Regel trotz COVID-19 ohne Einschränkungen, die Paketdienste sind trotz Corona ebenso bei der Arbeit – noch müssen Sie hier nicht mit Einschränkungen rechnen, wobei die große Nachfrage und die Schließung weiter Teile des stationären Einzelhandels für verlängerte Lieferzeiten sorgt. Erfahrene Virologen gehen aktuell davon aus, dass die Pandemie noch über Monate oder gar Jahre anhält. Womöglich werden wir immer wieder Phasen erleben, in denen das Coronavirus Opfer fordert. Die Anschaffung einer Drohne könnte sich also auch in der aktuellen Pandemie als sinnvolle Investitionen zur Krisen-abwehr herausstellen – und einen Beitrag zur Selbsthilfe Katastrophenfall leisten.

Quadrokopter als Transportmittel zur Selbsthilfe Katastrophenfall?

Natürlich ist eine kompakte Drohne insbesondere zur Aufklärung geeignet, weil die meisten Geräte mit einer Kamera ausgestattet sind. Darüber hinaus wurden auch vor dem Ausbruch von Corona schon ganz andere Anwendungsszenarien erprobt: So eignet sich ein Quadrokopter beispielsweise auch zum Transport von Gütern. Hier könnte sich im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus ein neuer Anwendungsfall ergeben; auf kurze Distanzen ist ein Transport wichtiger Güter durch Drohnen möglich, ohne dass ein menschlicher Kontakt hergestellt werden muss. Insbesondere durch COVID-19 wichtig gewordene Versorgungsgüter wie Atemschutzmasken oder Desinfektionsmittel können durch eine solche Transport-Drohne schnell und sicher zum Ziel gebracht werden. Ein großflächiger Einsatz in Industrie und Handel könnte durch das Coronavirus beschleunigt werden; erprobt wird der schon seit langer Zeit – was sich zur Selbsthilfe Katastrophenfall wegen COVID-19 auszahlen könnte.

Worauf beim Kauf einer Drohne für Selbsthilfe Katastrophenfall achten?

Wenn Sie sich eine Drohne wegen Corona anschaffen möchten, dann sollte der Kauf nach besonderen Kriterien erfolgen. Normalerweise spielen Faktoren wie Größe oder Bildqualität eine besondere Rolle. Wenn Sie den eigenen Quadrokopter aber zu Aufklärungszwecken zum eigenen Schutz bzw. dem Schutz der Familie verwenden möchten, ist die Kameraqualität erst in zweiter Linie interessant. Hier sollten Sie zur Selbsthilfe Katastrophenfall auf eine möglichst lange Einsatzdauer achten. Ganz konkret sollte also die Akkulaufzeit besonders hoch ausfallen, damit die Drohne lange in der Luft bleiben kann. Zudem ist es sinnvoll, einen zweiten Akku anzuschaffen, wenn dieser nicht ohnehin im Lieferumfang der Drohne enthalten ist. Ein weiteres Kriterium ist die maximale Entfernung, die durch den Multikopter zurückgelegt werden kann. Wenn Sie Fluchtwege auskundschaften wollen, dann sollte das Fluggerät eine möglichst weite Strecke im Vorfeld absuchen können. Zudem ist es natürlich für Sie von besonderem Vorteil, wenn sich die Drohne einfach und ohne Vorerfahrung nutzen lässt. Sie sollten beim Kauf der ersten Drohne also durchaus darauf achten, dass das Gerät auch für Einsteiger geeignet ist. So werden bei solchen Drohnen auch Gegenwinde automatisch ausgeglichen, was die Beherrschbarkeit vereinfacht. Sinnvoll sind erste Flugübungen im eigenen Garten natürlich trotzdem, damit die Selbsthilfe Katastrophenfall wegen COVID-19 auch gelingt.

Online- vs. stationärer Handel: Wo einen Multikopter kaufen?

Sofern Sie sich bereits für eine Drohne oder einen Quadrokopter entschieden haben und dieses Gerät Ihnen Unterstützung bei der Bewältigung von Corona leisten soll, stellt sich die Frage nach dem Kauf. Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die solche Produkte lieber selbst in Augenschein nehmen und daher im stationären Handel kaufen. Abgesehen davon, dass ein Preisvergleich dort im Vergleich zum Onlinehandel nur schwierig möglich ist, dürfte COVID-19 Ihnen auch hier einen Strich durch die Rechnung machen. Denn wegen Corona sind beinahe alle Geschäfte geschlossen, die nicht mit Lebensmitteln handeln oder aus anderen Gründen direkt für die Versorgung der Bevölkerung benötigt werden. Sie können davon ausgehen, dass der Elektronikeinzelhandel wegen Corona sämtliche Filialen schließt – sodass praktisch nur der Onlinehandel überhaupt noch funktioniert. Sollte Ihnen der Quadrokopter nicht gefallen, haben Sie natürlich das Recht auf ihrer Seite und können den Kauf mindestens 14 Tage widerrufen. Einige Händler sind sogar deutlich kulanter und erlauben die Rückgabe über einen längeren Zeitraum.

Selbsthilfe Katastrophenfall: Ist das Fliegen mit dem Quadrokopter überhaupt erlaubt?

Nicht nur in Zusammenhang mit Corona, aber ganz besonders wegen COVID-19 stellt sich die Frage, ob das aufsteigen lassen eines Multikopters überhaupt erlaubt ist. Normalerweise gilt in Deutschland die folgende Gesetzgebung: Bei einem Gewicht von weniger als 250 g ist keine Kennzeichnung notwendig, eine Drohnenplakette muss nicht angebracht werden. Wichtig ist allerdings, dass Sie die maximale Flughöhe von 100 m beachten. Bei einem höheren Gewicht und dem Vorhandensein einer Kamera ist das Überfliegen von Wohngebieten unzulässig. Ansonsten gilt: Zum Freizeitgebrauch, und darunter zählt im weitesten Sinne auch die Selbsthilfe Katastrophenfall bei Corona, dürfen Sie die Drohne ohne besondere Genehmigungen fliegen.

Fazit: Quadrokopter ermöglicht nützliche Selbsthilfe Katastrophenfall

Lange Zeit haben Sie es vielleicht selbst für unmöglich gehalten: Der Katastrophenfall ist auf der ganzen Welt eingetreten, auch Deutschland wurde dieses Mal nicht verschont. Corona fordert viele Opfer und droht auch das Gesundheitssystem der Bundesrepublik zu überlassen. Sie selbst können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Verbreitung von COVID-19 zu verlangsamen, indem Sie sich verantwortungsvoll verhalten und Menschenmassen meiden.

Leider ist es nicht ganz einfach, Menschenansammlungen im Vorfeld ausfindig zu machen. Ein Multikopter kann hier auf ganz besondere Weise helfen: Sie können zur Selbsthilfe im Katastrophenfall eigene Aufklärungsflüge starten und eine Drohne aufsteigen lassen, die die Umgebung auskundschaften. Auf diese Weise können Sie auch sicherstellen, dass Fluchtwege frei sind, ohne dass Sie sich selbst in die Sackgasse begeben. Beim Kauf vom Quadrokopter wegen COVID-19 sollten Sie einem einfach zu fliegenden Multikopter mit langer Akkulaufzeit und großer Reichweite den Vorzug geben. Kameraqualität und Design geraten in den Hintergrund. Zudem sollte die Drohne online gekauft werden – der Weg in den stationären Handel lohnt sich aufgrund von COVID-19 nicht mehr, die meisten Geschäfte haben bereits geschlossen.

Aktuelle Regelung für den Betrieb von Drohnen in der Schweiz CH. gültig bis 31.06.2020.

In der Schweiz ist die Verordnung über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien VLK 748.941 Maßgeblich.
Für den Betrieb von Drohnen ab 500g muss ich zwingend eine Versicherung von mindestens 1 Mio. Fr. Deckungssumme haben.
Für Drohnen über 0,5 kg braucht es immer eine Bewilligung durch das BAZL. Für Hochzeiten oder Firmenfeste gibt es dafür auch einfachere Standardbewilligungen.