Mein Erfahrungsbericht über das Coaching – Die Selbstauslösermethode von Edmond R.

Mein Erfahrungsbericht über das Coaching - Die Selbstauslösermethode von Edmond R.

Vor dem Coaching

Hallo Ihr da draußen, 

du bist auf der Suche nach Erfahrungen mit oder über Edmond R.? Dann hast du hier einen Objektiven wahrhaftigen Erfahrungsbericht zu dem 12-Wochen Coaching mit der Selbstauslösermethode. Du hast ein Video von Edmond R. gesehen und denkst, das hört sich aber prima an? Ja so war es bei mir auch. Auf der Suche nach dem Schlüssel seine Kundenanfragen zu steigern, stößt man als Fotograf früher oder später auf das Video. Ach wie wäre es schön, wenn man neue Kunden durch die Selbstauslöser-Methode automatisch generieren könnte. Nachdem ich mich zum kostenlosen Beratungsgespräch eingetragen habe, fand ein Strategie Gespräch statt. In diesem wird einem suggeriert, dass man mit dem Coaching tolle neue Leads, Kundenanfragen generieren wird. Ich habe mich dann nach eingehender Prüfung für das Coaching entschieden. Hierfür war noch ein Videocall mit dem Berater bei mir war es Maurice G. Er macht das natürlich geschickt. Er fragt dich ob du eine Privatperson bist oder ein gewerbetreibender. Alles wird auch aufgezeichnet. In diesem Call wird auf die AGB’s verwiesen, die mir zu diesem Zeitpunkt aber in keiner Weise vorlagen oder die man einsehen konnte. Dies kam mir erstmal komisch und etwas mulmig vor. Dann ging es an die Finanzen. Ich habe Ihm mitgeteilt das ich nicht in der Lage bin große Beträge zu leisten. Okay wir nehmen das kleine Paket mit 2.XXX€ brutto. Oha ist das viel, dachte ich mir, naja du brauchst ja nur 3-4 Aufträge dann hast du es wieder amortisiert (sagte man mir). Und es sind ja nur 2XXX€ da man ja 4XX€ vom Finanzamt wieder zurück bekommt. Ich gab Ihm zu verstehen, das ich wenn überhaupt, nur in Raten zahlen würde. Er räumte mir diese Option ein. Dann kam es zum Verkaufsabschluss, da man aus dem Call nicht mehr heraus kommt.

Coaching beginnt

Man bekommt einen Trello-Zugang, auf dem sich zukünftig alles abspielen wird. Als erstes wird einem im Video 0 Lektionen der Fahrplan vorgezeigt, damit man sich zeitlich einplanen kann, wie man die Aufgaben erledigen wird. 3 Säulen, angefangen mit der Webseite, Werbung lernen und erstellen und Werbung schalten. Man sieht zunächst die ersten Aufgaben die man anschließend zu erledigen hat. Jetzt geht an den Webseiten-aufbau. Super alles geht schnell wird gut und verständlich in kurzen Videos angeleitet. Dann kommt Aufgabe 5 Profit Builder erwerben. Ohne dieses Schritt kann man die folgenden Aufgaben schlecht bewältigen, also bleibt dir nix anderes übrig als diesen zu erwerben. Hier kommen die ersten 47$ USD in Spiel, von denen man vorher nie was gehört hat, geschweige denn im Vorfeld angekündigt worden. Man folgt dem Link und kommt auf die Bezahl Page. Was man in dem Moment nicht merkt, wenn man sich mit dem Thema Promolink – Affiliate noch nie vorher beschäftigt hat, ist das es genau das ist ein Promolink von dem der empfehlende profitiert. (Recherchen ergaben bis zu 50% Provision pro Verkauf, je nach dem welches Paket der Käufer wählt sogar bis zu 290$USD pro Verkauf.)

Einmal die Woche hat mein ein Zoom-call, mit der ganzen Gruppe, hier hat man ein kurzes Zeitfenster um seinen Stand der Umsetzung mitzuteilen und Probleme zu besprechen.

So vergeht Woche für Woche in der man mal mehr mal weniger Aufgaben erledigen kann. Da die meisten Teilnehmer des Coachings im Nebenerwerb stehen, ist es mitunter nicht so einfach die Aufgaben just in time zu erledigen.

Es kommen neue Bestandteile mit Mindset, Facebook Werbung, Umfrage, Video erstellen, Verkaufen. Man gewährt Edmond R. natürlich Zugang zur Anmeldung auf der Webseite sowie dem Facebook Werbe-Anzeigen-Manager um die Möglichkeit von Hilfe zu gewährleisten.

Wenn man die Aufgaben erledigt hat oder etwas nicht gepasst hat, bekam man von Edmond R. eine Videobotschaft mit Optimierungshinweise. Es war während der Coaching Zeit nie möglich Ihn anzurufen oder konkrete Fragestellungen zu besprechen. Es lief alles über Zoom Calls.

Ist man an der Aufgabe Facebook Werbung angekommen, stellt sich einem persönlich die Frage. Fertige ich ein Werbevideo von mir selbst an? Viele können das am Anfang nicht. Also gibt Edmond R. einem die Alternative einer Umfrage. Viele Teilnehmer konnten kein Video erstellen, zum einen weil man es nicht gewohnt ist vor der Kamera zu stehen. Das andere ist, wie macht man ein Video ohne von Videoschnitt etc. Ahnung zu haben.

Also wählte ich auch die Variante Umfrage, im glauben mir was gutes zu tun. Was braucht man nun für die Umfrage? Eine geeignete Plattform. Es wird einem natürlich auch hier ein Affiliate Link vorgeschlagen. Man muss dazu sagen, dass man im Coaching weit voran geschritten ist, bzw. man hat nicht mehr viel Rest-Coachingzeit. Man folgt der Empfehlung zur Outgrow Plattform. (Hier war keine Recherche möglich wie viel Profit man als Affiliate-Vermarkter generieren kann.) Nach der 7-tägigen Testphase ist man gezwungen ein Kauf abzuschließen. Von 14$ für die kleinste Version die nur Quiz einschließt, über das Freiberufler-Abo für 25$ monatlich bis hin zum Grundlagen-Abo für 95$ konnte man das passende wählen. Auch hier wird Edmond R. zusätzlich profitieren.

Man erstellt zwischenzeitlich schon mal Entwürfe für eine Werbekampagne. Edmond R. geht von einem Werbebudget in höhe von 20€ täglich aus. Die wenigsten haben 140€ für wöchentliche Werbung übrig. Von diesen Beträgen ist nie die Rede im Vorhinein gewesen. Man bezahlt für ein Coaching aber innerhalb dessen entstehen immer und immer wieder neue Kosten. Siehe nachfolgender Screenshot meines Werbekontos.

facebook

Fazit

Durch das Coaching habe ich nicht einen Auftrag erhalten, von Selbstauslöser Methode oder automatisierten Kundenanfragen kann hier nicht die Rede sein. Jeder muss es für sich selbst entscheiden, aber empfehlen würde ich dieses Coaching nicht, der Ansatz ist gut aber nicht ausgereift. Geht es dir ähnlich dann kommentiere diesen Beitrag. Ich frage mich persönlich hinterher ob Herr Edmond R. überhaupt Fotograf ist, denn auf technische Sachen die einen fotografisch weiter bringen, wird kein Moment im Coaching verschwendet.

Und liebe Leute ich muss euch leider darüber in Kenntnis setzen das hier mit allen mitteln versucht wird diese Objektive und Wahrheitsgemäßen Angaben zu verhindern, so wurde die erste Version des Blogs mit 10 Kunden-Rezessionen bei google gemeldet um eine Indexierung zu verhindern. 

Hier folgen weitere Erfahrungen

Naja, ich bin zweigeteilt. Zum einen hab ich tatsächlich viel gelernt, direkt, aber auch indirekt. Ich bin jemand, der ganz viel lernen kann nur durch zuhören und zuschauen. Aber schlussendlich hatte ich dennoch ganz andere Erwartungen und die Versprechungen wurden, naja, nicht ganz eingehalten. Gelernt hab ich eine Strategie X, aber verstanden hab ich nix. Das ist das Problem. Ich stehe quasi an fast demselben Punkt. Inhaltlich, was das Online-Marketing angeht, zumindest. Aber nun hab ich die richtigen Schlagworte und einen kleinen Leitfaden für mich erarbeitet und kann mich nun, mit den treffenden Suchwörtern, durch Youtube und Foren weiter nach vorn arbeiten und eine Strategie erarbeiten, aber das wird wohl noch Monate dauern… glücklicherweise läuft mein Geschäft, sonst hätte ich echt Minus gemacht mit Edmond R. Persönlich mag ich ihn und finde seine Expertise auch klasse. Da konnte ich viel mitnehmen… aber das Geld war es m.E. nicht Wert!
Cordula hat am 22.03.2020 um 18:08 Uhr geschrieben
Fotografin
Hallo, Ihr geschundenen Fotografen,
ich habe ähnliche Erfahrungen wie Martin gemacht. Zum Hintergrund: ich stamme aus der Unternehmensberatung mit mehr als 35 Jahren Erfahrung im IT-Projektvertrieb für französische und amerikanische Software-Giganten, da bin ich ohne Burn-out durchgekommen und habe mich vor einigen Jahren – da schon bereits auf der Zielgeraden in den Ruhestand – für das Thema Immobilien-Vermarktung und die dazugehörende Immobilien-Fotografie interessiert. Mittlerweile habe ich das Rentenalter längst erreicht. Kameras begleiten mich seit mehr als 50 Jahren. All das habe ich Edmond R. erzählt, auch Mau.. G. während des Strategie-Gesprächs. Wir haben nach Abschluss des Vertrags mit den Aufgaben begonnen und wurden spätestens bei der Aufforderung zum Erwerb des Profit-Builders stutzig. Von weiteren Kosten war während des Strategie-Gesprächs nie die Rede. Ich habe an drei oder vier dieser Calls teilgenommen und war überrascht, wie viel Frust teilweise bei den anderen Teilnehmern rüber kam. Wir haben viel Zeit investiert, um die ersten 10 Aufgaben zu lösen und die Calls brachten für mich den Lerneffekt, dass es auch bei anderen Teilnehmern nicht rund läuft. Ich habe mich dann kurzerhand entschieden, das Thema Edmond R. unter dem Konto “Lebenserfahrung” zu buchen. Coaching sieht für mich anders aus. Ich gebe gerne Geld aus für Produkte, die ihren Preis wert sind, dieses Coaching war’s auf jeden Fall nicht. Und ich bin froh, dass ich diesen Prozess nicht bis zum Ende geführt habe, auch wenn ich das Geld hier klassisch in den Sand gesetzt habe. Meine Aussage geht nicht gegen Edmond R. persönlich, sondern gegen die Methode.
PS.: Unter Vertriebskollegen kursiert ein böser Spruch, den ich in diesem Zusammenhang noch loswerden möchte: “Wenn Du erfolgreich sein willst, musst Du den Kunden so schnell über den Tisch ziehen, das er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet.
Hans-Wolf H. hat am 23.03.2020 um 14:40 Uhr geschrieben
Fotograf
Hallo, Ihr geschundenen Fotografen,
ich habe ähnliche Erfahrungen wie Martin gemacht. Zum Hintergrund: ich stamme aus der Unternehmensberatung mit mehr als 35 Jahren Erfahrung im IT-Projektvertrieb für französische und amerikanische Software-Giganten, da bin ich ohne Burn-out durchgekommen und habe mich vor einigen Jahren – da schon bereits auf der Zielgeraden in den Ruhestand – für das Thema Immobilien-Vermarktung und die dazugehörende Immobilien-Fotografie interessiert. Mittlerweile habe ich das Rentenalter längst erreicht. Kameras begleiten mich seit mehr als 50 Jahren. All das habe ich Edmond R. erzählt, auch Mau.. G. während des Strategie-Gesprächs. Wir haben nach Abschluss des Vertrags mit den Aufgaben begonnen und wurden spätestens bei der Aufforderung zum Erwerb des Profit-Builders stutzig. Von weiteren Kosten war während des Strategie-Gesprächs nie die Rede. Ich habe an drei oder vier dieser Calls teilgenommen und war überrascht, wie viel Frust teilweise bei den anderen Teilnehmern rüber kam. Wir haben viel Zeit investiert, um die ersten 10 Aufgaben zu lösen und die Calls brachten für mich den Lerneffekt, dass es auch bei anderen Teilnehmern nicht rund läuft. Ich habe mich dann kurzerhand entschieden, das Thema Edmond R. unter dem Konto “Lebenserfahrung” zu buchen. Coaching sieht für mich anders aus. Ich gebe gerne Geld aus für Produkte, die ihren Preis wert sind, dieses Coaching war’s auf jeden Fall nicht. Und ich bin froh, dass ich diesen Prozess nicht bis zum Ende geführt habe, auch wenn ich das Geld hier klassisch in den Sand gesetzt habe. Meine Aussage geht nicht gegen Edmond R. persönlich, sondern gegen die Methode.
PS.: Unter Vertriebskollegen kursiert ein böser Spruch, den ich in diesem Zusammenhang noch loswerden möchte: “Wenn Du erfolgreich sein willst, musst Du den Kunden so schnell über den Tisch ziehen, das er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet.
Hans-Wolf H. hat am 23.03.2020 um 14:40 Uhr geschrieben
Fotograf
Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht zum Consulting mit Edmond R. Du sprichst mir hier aus der Seele und auch ich kann von meiner Seite das geschilderte Erlebnis bestätigen. Besonders auf den Punkt “versteckte Kosten” möchte nochmal eingehen.
Weder im Strategiegespräch (Verkaufsgespräch), als auch im Pitch-Video werden diese zusätzlichen Kosten erwähnt. Ich hatte – was zumindest Profit-Builder und Outgrow angeht – den Vorteil, da ich technisch stark genug bin, mir eigene Lösungen zu programmieren. So setze ich auf ein anderes CMS (X3 Photo Gallery) und nutze LimeSurvey als kostenloses Umfragetool. Edmond R. bewegt sich mit diesen Tools im Rahmen der DSGVO vermutlich auf dünnem Eis, da der Besucher der Seite eine externe Seite im Kontext der Fotografenwebsite angezeigt bekommt, ohne zu wissen, dass die Daten an einen US Dienstleister übermittelt werden. Der doppelt auftretende Cookie-Consent (einmal durch Outgrow und einmal durch die eigentliche Fotografenseite) schafft hier wenig Transparenz. Ich musste von meiner Seite sehr lange Edmond R. überzeugen, meine eigenen Werkzeuge verwenden zu dürfen. Er hat mich dabei stets darauf verwiesen, dass dadurch der Erfolg des Consultings nicht mehr garantiert werden kann. Wenn man das nun unter dem Provisionsgedanken sieht, ergibt das nun deutlich mehr Sinn, fachlich ist das nicht zu unterlegen, da ein Besucher der Seite sich nicht für eine Dienstleistung entscheidet, weil diese nicht mit Profit Builder sondern einem anderen Theme oder sogar CMS gebaut wurde. Ich möchte zudem auf den Punkt der Irreführung, welche mir im Verkaufsgespräch unterlaufen ist, hinweisen. Gezielt habe ich nachgefragt, was für Vorteile ich gegenüber klassischer SEO habe, wenn ich mich für das Performance Marketing entscheide. Hier wurde ausdrücklich der Punkt der Kosten erwähnt. Während ich bei SEO regelmäßig teurere Maßnahmen für das Linkbuilding betreiben muss, bliebe mir das bei Edmond R. erspart. Ja, diese Aussage ist richtig. Aber ich habe finanziell keinen Vorteil gewonnen, wenn ich statt 500 Euro SEO Maßnahmen im Monat 500 Euro Facebookwerbung schalte. Auch bei mir hat sich das ungute Bauchgefühl durch das komplette 12-Wochen-Consulting gezogen. Gleich zu Beginn wurde in den Trainingsvideos immer wieder betont, dass eine schöne Landingpage nicht der Erfolgsgarant ist – vielmehr zählt der Inhalt. Ich konnte diese und kann bis heute diese Aussage nicht verdauen. Ich bin Hochzeitsfotograf im hochpreisigen Segment. Kunden erwarten in dieser Preisklasse Perfektion in meiner Dienstleistung und das gilt auch in der Präsentation meiner Arbeit. Das lieblose und ästhetisch und ansprechende Profitbuilder Template von Edmond R. haben auch meinen Wechsel weg von WordPress zu einem anderen CMS bewirkt. Ich habe am Ende mein eigenes CMS verwendet und versucht, mit der Landingpage den Spagat aus Inhalt und ansprechendem Layout erfüllen zu können. Hier bekommt man aber keine Unterstützungsleistung von Edmond R. Dies betrifft alle Punkte, welche auch nur minimal vom Fahrplan des Consultings abweichen. Ab dann ist man immer auf sich allein gestellt. An dieser Stelle muss ich daher betonen, dass das Consulting rein strategischer Natur ist. Zu keinem Zeitpunkt des Consultings greift dir das Team von Edmond R. selbst unter die Arme. Vielmehr bekommt man lieblose Loom-Recordings, manchmal in guter aber meistens in schlechter Tonqualität, was man zu tun hat. Reviews von Werbetexten oder Zielgruppenanalysen werden nur oberflächlich gelesen, geschweige denn korrigiert. Eine tiefere Qualitätskontrolle seitens Edmond R. existiert nicht. Texte, welche grammatikalisch und typografisch Fehler beinhalten, werden durch gewunken. Immer wieder ist mir im Consulting aufgefallen, dass meine eigene Meinung und Ansichten sowie Erfahrungen, was meine Zielgruppe angeht, abgeschmettert wurden. Tieferes Nachfragen nach der Sinnhaftigkeit mancher Werkzeuge wurde selten mit einer zufrieden stellenden Antwort bedient. Vielmehr wurde ich stets – auch unhöflich und vor allem unprofessionell – darauf hingewiesen, mich an den Leitfaden zu handeln, sonst wäre kein Erfolg möglich. Ich bin hauptberuflich seit über 10 Jahren Unternehmensberater im Finanzsektor, und in dieser Branche sind die Berücksichtigung der Kundenwünsche und vor allem die Ausarbeitung eines individuellen Consultingplans an die Bedürfnisse des Kunden das A und O. Bei Edmond R. wird jeder – und wirklich jeder Fotograf oder Videograf – egal ob B2B oder B2C – egal ob Produkt- oder Hochzeitsfotografie – gleich behandelt, jeder bekommt die identische Methodik eingetrichtert. Eine solche Inflexibilität kenne ich nur aus dem Massengeschäft, um besonders viele Mandate in einer besonders kurzen Zeit mit besonders wenig Aufwand abzuwickeln. Dienstleistung sieht für mich anders aus! Zuletzt möchte ich noch auf den eigentlichen Sales Prozess eingehen. Hier führt dich dich ein Lehrvideo von Maurice durch ein speziell präpariertes Telefonskript, dessen einziges Ziel es ist, am Ende des Telefonats den Deal in der Tasche zu haben. Dieses Skript soll dann für mich als Vorlage für das Kundengespräch dienen. Als ich das Skript gelesen habe, habe ich genau gemerkt, dass diese Masche exakt bei mir beim Strategiegespräch angewendet worden war. Als Beispiel finde ich die Frage, ob ich alleiniger Entscheidungsträger über mein Budget bin, im B2B Bereich gerechtfertigt. Die Gegenpartei möchte sich absichern, dass ich die Prokura habe, um im Namen der Firma Geschäfte abschließen zu dürfen. Im Bereich der Hochzeitsfotografie ist das aber ein No-Go! Hier soll ich gezielt im Gespräch – wenn ich merke, dass der Kunde hinsichtlich meines Preises zögert – fragen, ob noch weitere Personen mit über das Hochzeitsbudget entscheiden und vielleicht das Go für den Auftrag geben können, in dem der Papa oder Onkel Geld zuwirft. Im Nachhinein habe ich gemerkt, dass das Telefonskript 1:1 aus einem Buch eines Autors stammt, der früher Verhandlungen im Auftrag einer ausländische Bundespolizei geführt hat. Ich heirate selbst dieses Jahr. Hätte mich mein Fotograf auf diese Art und Weise angesprochen, hätte ich knallhart aufgelegt. Ich wollte mit diesem Beispiel nochmal explizit den Punkt ansprechen, dass das Consulting in keinster Weise für die eigenen Bedürfnisse ausgerichtet ist. Diese Herangehensweise funktioniert nicht für emotionale Themen wie Hochzeitsfotografie. Ich habe mehrmals diese Punkte und meine Bedenken im Consulting angesprochen. Statt Empathie und Erarbeitung eines für mich optimierten Lösungsansatzes wurde ich angeschnauzt, mich doch an das abgesprochenen Skripte zu halten und nicht ständig querzufeuern.
Sven F. hat am 25.03.2020 um 8:51 Uhr geschrieben
Fotograf
Danke für deinen Erfahrungsbericht. Auch ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich hatte wohl das Premiumpaket gebucht um 6XXX €, welches mir die Möglichkeit gab, bei Edmond R. über Whatsapp nachzufragen. Ich zögerte bei diesem horrenden Preis natürlich, da ich aber im höherpreisigen Segment bin, hätte ich diese mit 3-5 Shootings wieder gehabt.
Ich habe schon viele (teure) Weiterbildungen gemacht und bis jetzt habe ich mir überall viel mitgenommen und auch wenn vielleicht nicht alles perfekt war, war es für mich immer gut investiertes Geld. Dies ist der erste Kurs, bei dem es mir um das viele Geld schade ist. Es ist nicht so, dass ich nichts lernte. Aber auf alle Fälle nicht das, was mir versprochen wurde. Nicht einmal ansatzweise. Was mich am meisten störte war, dass ich beim Verkaufsgespräch mehrmals darauf hingewiesen habe, dass ich eine hochpreisige Fotografin bin und deshalb zögere, ob FB-Ads das richtige für mich sind. Ich möchte nicht 100e Anfragen bekommen, die ein Shooting mit allen digitalen Dateien um 200 € haben möchten, sondern Kunden, denen die Erfahrung, die Bilder, das gemeinsame Planen und schöne Produkte wichtig sind. Mir wurde versichert, dass ich mit der richtigen Zielgruppe und Werbestrategie super Leads erhalten werde. Ich sagte mit einem unsicheren Bauchgefühl zu. So richtig überzeugt war ich nicht, aber Edmond R. versicherte mir, dass es klappen wird. Die Kommunikation mit Edmond R. war mir gegenüber immer sehr freundlich. Lediglich einmal meinte er, dass ich in den letzten Tagen mehr Gas gegeben habe, als die 2,5 Monate davor. Das hat mich schon sehr geärgert. Hier ist anzumerken, dass ich das erste Monat krank war und ihm auch mehrmals kommuniziert habe. Das heißt, ich hatte 2 Monate Zeit für den Kursinhalt von 3 Monaten und das neben einem Vollzeitjob. Wenn man dann noch Videoschnitt und andere Dinge lernen muss, ist die Aussage von ihm schon sehr unhöflich.
Die Antworten auf meine Fragen im Whatsapp bekam ich meistens recht schnell. Als ich die ersten Lektionen sah, sah es auch vielversprechend für mich aus. Was aber auch für mich ein Problem war, war dass das Design der Homepage für ihn nicht wichtig war. Das hat vielleicht etwas mit meinem Mindset zu tun. Mir ist das Design – gerade als Fotografin – wichtig, weshalb ich hier viel Zeit benötigte. Als es dann um einen Videodreh ging für ein einminütiges Video, benötigte ich natürlich noch einmal sehr viel Zeit. Ich hatte noch nie richtig gefilmt, geschweige denn geschnitten. Mit meinem Perfektionismus sollte es natürlich ein gutes Video werden. Geld für einen Videografen hatte ich nicht. Also lernte mein Partner auf die Schnelle das Filmen und Videoschnitt und unterstützte mich hierbei. Ich erwartete mir ehrlich gesagt viel mehr Hilfe bei den Werbungen. Denn darum ging es ja eigentlich in dem Kurs. Irgendwie nahm ich an, dass hier gewisse Punkte von Edmond R. bzw seinen Mitgliedern übernommen werden und nicht, dass ich komplett alles selbst machen muss. Er hat das nie so gesagt, also das darf ich ihm nicht unterstellen. Bei der Zielgruppe zb musste ich viele Fragen beantworten, um meine Zielgruppe zu finden. Was ja schon hilfreich ist. Danach sollte ich mir aus diesen vielen Seiten meine Texte zusammenbasteln für die Werbung. Wenn man keinerlei Erfahrung damit hat, ist das alles andere als einfach. Unter anderem deshalb hatte ich ja den Kurs gebucht.
Ich bekam schon Tipps von ihm, allerdings sehr oberflächlich. Als ich das OK für meine Werbung von ihm hatte, veröffentlichte ich sie. 300 € habe ich für die Werbung ausgegeben. Und wie befürchtet, waren es nur Anfragen, die auf keinen Fall mehr als 200 € ausgeben wollten. Viele Leute hatten sich über die Kalenderapp einen Telefontermin ausgemacht und nicht abgehoben. Bestimmt um die 60%. Die restlichen 40% hatten kein Interesse an Produkten, Service und Qualität. Obwohl ich im Telefonieren recht gut bin – ich bin ehrlich und interessiert am Menschen mit dem ich telefoniere, habe ich genau eine Buchung erhalten. Aber auch nur, weil ich eine Vergünstigung angeboten hatte. Der Kunde investierte 600€. Davon zahlte ich noch Hair- und Makeup und Produkte. Mir blieben also ungefähr 300€, die ich aber für die FB-Werbung ausgegeben habe. Die 6XXX€ stottere ich noch immer in Raten ab. Als ich Edmond R. einmal schrieb, dass ich keine Kunden bekomme, sagte er nur “Das wird schon. Einfach positiv rangehen.”. Das ist ja eine schöne Idee, aber mehrere 100€ für Werbung, die mir nichts bringt, nachdem ich schon 6XXX € investiert habe, sind halt einfach nicht mehr drin. Als die 3 Monate um waren, ist gerade meine FB-Werbung gestartet. Ich hatte wirklich schon einige Kalendereintragungen, weshalb ich sehr euphorisch war. Edmond R. fragte mich sogleich um eine Bewertung und natürlich gab ich ihm 5 Sterne, weil es ja zu funktionieren schien. Nachdem ich aber alle Anfragen angerufen hatte, merkte ich, dass genau gar nichts funktioniert hatte. Meine Bewertung war aber nun schon online. Auf der ProvenExpert-Seite sieht man auch, dass nicht alle Bewertungen veröffentlicht sind. Das heißt, er veröffentlicht nur die positiven und die negativen nicht. Nirgends gibt es eine Möglichkeit, seine Erfahrungen ehrlich zu schildern. Das ist mir aber erst im Nachhinein aufgefallen. Also bitte, wenn ihr überlegt, diesen Kurs zu machen, empfehle ich euch lieber mit Facebook direkt zu telefonieren. Das ist kostenlos und man hat mehrere Telefonberatungen. Sie machen einem natürlich nicht die Zielgruppe, aber sie sagen einem, welche Strategie am besten ist und geben viele Tipps. Leider war mir das im Vorhinein nicht bewusst, dass dies möglich ist.
Lisa hat am 25.03.2020 um 10:55 Uhr geschrieben
Fotografin
Ich bin auch, wie alle anderen hier, von dem Coaching sehr enttäuscht. Mir wurde versprochen, dass ich am Tag mehrere Anfragen erhalte und viele Kunden generiere. Ich habe, nachdem ich 3XXX€ für das Coaching, 700€ für Facebook Werbung und 200€ für weitere Tools (gezwungenermaßen) ausgegeben habe, keinen einigen Kunden generiert. Keinen einzigen!

Und das, trotz ansprechender Website und auffälliger Werbung. Ich habe lediglich zwei Anfragen erhalten, die offensichtlich nicht in meiner Zielgruppe waren. Ich und fast alle aus dem Kurs können bestätigen, dass die Werbemethode von Edmond R. nicht funktioniert. Das liegt daran, dass jeder die gleiche Methode bekommt, egal ob derjenige Hochzeitsfotograf, Modefotograf im Luxus-Segment oder Business-Videograf ist. Das kann nicht funktionieren, da jede Zielgruppe anders auf Facebook-Werbung reagiert. Und das weiß Edmond R.!
Nach meinem Coaching wurde mir angeboten, dass er den Kurs um einen Monat kostenlos verlängert, wenn ich ihm im Gegenzug eine positive Video-Rezension drehe. Ich war so verzweifelt, dass ich das Angebot angenommen habe, da ich sehen wollte, ob ich durch seine zusätzliche Hilfe doch noch mindestens einen Kunden generieren kann. Leider war das nur eine Methode, um an eine positive Bewertung zu kommen. Ich habe weder Anfragen noch Kunden gewonnen. So kommen die vielen positive Bewertungen zustande! Es ist nicht so, dass ich gar nichts gelernt habe. Die Websiteoptimierung und das Grundverständnis der Facebook-Werbung waren tatsächlich sehr hilfreich, jedoch hätte ich mir auch genauso gut YouTube Tutorials anschauen können.
Fazit: Wer für eine Websiteoptimierung und ein paar Facebook-Tutorials knapp 4XXX€ ausgeben möchte, dann gerne. Kunden kann man aber mit dieser Methode nicht gewinnen.
C. K. hat am 26.03.2020 um 9:13 Uhr geschrieben
Fotograf
Hallo, ich kann von der Firma R. nur abraten. Ich habe mir das “kostenlose Beratungsgespräch” auch mal angetan und muss sagen. dieses Telefonat hat nur einen Zweck und zwar geht es in dem ganzen Telefonat nur darum, wie die Firma R. aus meinen x tausend Euro ihre x tausend Euro macht. Das Telefonat dauerte ca. 30 bis 40 Minuten bis zu dem Punkt, an dem mir das “Angebot” gemacht wurde und ich mich entscheiden sollte. Von diesen 30 bis 40 Minuten ging es 5 bis 10 Minuten um die eigentliche Dienstleistung der Firma R., diese Bestand aber nur aus einen Bildchen mit drei Stufen, mehr nicht, davor ging es nur um persönliches des Verkäufers, über “Traumkunden” und Erfüllung eigener Wünsche. Das Gespräch dauert dann noch zusätzlich ca. 20 Minuten und in diesen 20 Minuten wurden die Firma R. manupulativ, unverschämt, aggressiv, es ging nur um den Abschluss. Es ist mit normaler deutscher Höflichkeit, die so anerzogen ist, nicht möglich aus diesem Telefonat zu entkommen. Es wird versucht mit emotionalen Themen und aggressiven Verkaufstechniken zum Abschluss zu kommen. Was ich hier sonst so noch lese scheint mir das Coaching nur den Zweck zu haben, dass man nicht als Betrüger vor Gericht gezerrt wird, da man irgendeine Leistung anbietet. aus meiner Sicht ist das nichts anderes als eine weitere Stufe von Abzocke, wie sie damals schon von Internetportalen genutzt wurde wie die bekannte nimimit Mitfahrzentrale rund um die Abmahnanwältin aus München. Es geht also beim gesamten Telefonat nur um den Abschluss, Kundenzufriedenheit ist egal, das Produkt des Fotografen ist egal, Detailfragen werden hinter den nebeligen Vorhang des “unser Geheimnis” gezogen und man wird recht aggressiv und persönlich bei Detailfragen. Mein Rat: Finger weg, es gibt keine allumfassende Voodoo-Methode im Bereich Werbung, die von alleine funktioniert.
JN hat am 26.03.2020 um 15:26 Uhr geschrieben
Fotograf
Ich möchte auch meine Erfahrung mit dem Coaching von Edmond R. kund tun. Auch ich wurde durch ein Werbevideo bei Facebook auf Edmond aufmerksam. Die von Edmond genannten Punkte, die uns Fotografen bei der Kundensuche jeden Tag beschäftigen, sprachen mir aus der Seele. Ich dachte mir zuerst, dass ich das kostenlose Erstgespräch mitnehmen kann und die mir aufgezeigten Potenziale bzw. mögliche Verbesserungen dann alleine umsetzen werde. Zumindest suggeriert das Werbevideo genau das. Beim Erstgespräch wurde dann nur oberflächlich erwähnt, was beim Coaching umgesetzt wird, um Kunden für sich zu gewinnen, keinesfalls aber mögliche Potenziale oder Verbesserungen für mich angesprochen. So saß ich also da, wissend, dass ich genau so schlau war, wie zuvor. Also entweder den Vertrag eingehen und das Coaching buchen, oder genauso weiter machen, wie zuvor. Ich war aber sehr skeptisch und wollte das Coaching eigentlich nicht buchen, da 3XXX € sehr viel Geld sind. Nach einer 10 minütigen Pause und der Bitte von Dawid W. (Strategieberater), dass ich mir doch mal die Bewertungen von Edmond R. durch lesen solle, um meine Entscheidung zu erleichtern, kam ich nach knapp 10 Minuten zurück zum Videogespräch und war immer noch nicht 100% überzeugt. Die Punkte mit der Ratenzahlung der Coachinggebühr und die Situation, dass bereits nach knapp 2 Hochzeiten die Gebühr schon wieder drin ist, haben mich dann „überzeugt“. 1-2 Hochzeiten werde ich auf jeden Fall mit nehmen, dachte ich mir. Nach dem ersten persönlichen Gespräch mit Edmond wurde ich dann der privaten Gruppe „Selbstauslöser für die Kundengewinnung“ hinzugefügt und mit einem Projektmanagemant Tool die ersten „Aufgaben“ freigeschalten. Warum Aufgaben freischalten, dachte ich mir. Mmmh. Ich habe dann natürlich in der privaten Gruppe ein bisschen Mäuschen gespielt, um zu erfahren, was die anderen schreiben bzw. wie das Coaching im fortgeschrittenen Modus aussieht. Da kamen mir dann gleich die ersten „Oha“-Momente. Telefonskript, Werbevideo erstellen…. Anfangs dachte ich aber, dass jeder eine andere Strategie bekommt, denn nicht jeder bedient die gleiche Nische. So hat man mir das auch beim Erstgespräch mitgeteilt, dass man im Team für mich die richtige Strategie besprochen hat. Später stellte sich aber heraus, dass jeder die gleiche Strategie vorgeführt bekommt, egal ob Hochzeitsfotograf oder Landschaftsfotograf. Alleine das fande ich schon sehr merkwürdig, da die Kundschaft ja eine ganz andere ist. Im Prinzip bekommt jeder den gleichen Vimeo-Video-Link, in dem das weitere Vorgehen erklärt wird, angezeigt. Eine der ersten Aufgaben vom Coaching war das erstellen einer verkaufsfähigen Homepage. Mein Einwand, dass ich doch bereits eine Homepage besitze, wurde so beantwortet, dass diese aber nicht verkaufsfördernd sei und ich mich an die Vorgaben halten solle, damit ich Erfolg erziele. Ich habe dann die „unschöne“ Homepage nach den Vorgaben auf eine Unterseite meiner eigentlichen Homepage erstellt. Wirklich zufrieden war ich damit nicht bzw. bin es bis heute nicht, denn die Seite hat wenig mit Emotionen und Gefühlen zu tun und wirkt halt wie man sich eine Verkaufsseite aus den 90ern vorstellt. Die weiteren Aufgaben wurden von mir erfüllt und dann kam die lang ersehnte Facebook Werbung. Ich war erst sehr zuversichtlich, dass das bei mir klappen könnte, da Kunden meine Bilder mögen und bisher ausnahmslos zufrieden waren. Als ich dann aber parallel bei anderen Kursteilnehmern gelesen habe, dass diese bereits 100, 200 oder gar 300 € für die Werbung ausgegeben haben (eine Kursteilnehmerin hatte mir gegenüber erwähnt, dass sie bereits 42XX € ausgegeben habe und noch keine einzige Anfrage erhalten habe!!) und nur niederpreisige Anfragen erhalten haben, wurde ich skeptisch. Auch wurde beim Erstgespräch nie erwähnt, dass im Laufe des Coachings noch Kosten auf mich zukommen würden. Vielleicht war ich auch einfach zu blauäugig. Bei mir kamen dann tatsächlich die ersten Anfragen (Leads) herein. Könnte doch funktionieren, dachte ich mir. Viele ohne Telefonnummer ein paar mit Telefonnummer. Die, die ihre Telefonnummer angegeben hatten, habe ich auch gleich am nächsten Tag angerufen, um einige Details deren Hochzeit zu erfahren. Einer wollte „nur mal wissen, was ein Fotograf“ kostet. Einer Interessentin war ich viiieeel zu teuer, obwohl meine Preise moderat sind. Eine weitere wollte nur 1 Stunde fotografiert werden, für knapp 100 €. Da merkte ich schnell, dass das nicht einfach wird, wenn nicht sogar unmöglich, eine komplette Hochzeitsreportage zu einem vernünftigen Preis zu verkaufen. Schließlich wurde dieser Punkt beim Erstgespräch auch angesprochen: „wie du Anfrage von Kunden bekommst, die bereit sind, das zu bezahlen, was du möchtest…“ Einige Anfragen und knapp 100 € Werbeausgaben später, habe ich die Werbeanzeige angehalten. Die Anfragen, die nach den ersten rein kamen, waren nach genau dem selben Prinzip. Keine Chance, mit dieser Methode nachhaltig vernünftige Aufträge zu generieren (es sei denn man fotografiert 5 Stunden für 200 €). In der Gruppe habe ich dann Edmond mehrfach nach einer Optimierung meiner Zielgruppe gebeten, dass nur noch Personen, die sich mich auch leisten können und wollen, meine Werbeanzeige angezeigt bekommen. Sonst wäre der Streuverlust ja viel zu hoch, meinte ich und die Werbung wird richtig teuer (Facebook rechnet nach Impressionen ab!). Eine zufriedenstellende Antwort habe ich nicht bekommen. Die von Edmond R. vorgeschlagenen Maßnahmen hätten die Absprungrate auf meiner Umfrageseite erhöht, aber keinesfalls die Werbeausgaben reduziert bzw. in einem vernünftigen Rahmen gehalten. Laut Edmond lag es an mir selber, dass ich die Anfragen nicht zu Aufträgen „umwandeln“ konnte, da ich das von Edmond vorgegebene Telefonskript (liest sich für mich, wie ein Verhörsprotokol) nicht verwendet habe. Nebenbei, genau das selbe Telefonskript verwendet Edmond bei den Erstgesprächen, da fühlte ich mich schon ein wenig „verar…..“. Ich habe halt auf meine Art mit den Kunden telefoniert. Und mal ehrlich, wenn ein Brautpaar bereit ist, NUR 300 € für einen Hochzeitsfotografen zu bezahlen, dann gleicht das an ein Ding der Unmöglichkeit, eine komplette Reportage für 1000 € aufwärts zu verkaufen. Das habe ich auch bei einem späteren persönlichen Telefonat mit Edmond erwähnt. Seine Antwort hat mich mehr wütend gemacht, als mich zu motivieren. Er sagte, dass ich perönlich anfangs auch nur ein paar Hundert Euro für ein Coaching ausgeben hätte wollen, dann aber für 3XXX€ bei ihnen gebucht habe. Toll! Vielleicht vergisst Edmond, dass er sich an Geschäftskunden orientiert (B2B) und sich ein Hochzeitsshooting an Endkunden (B2C) richtet. Was ich damit sagen will, ist, dass im B2B-Bereich die Leute eher dazu bereit sind, mehr Geld für eine Sache auszugeben, weil sie einen Mehrwert im Sinne von mehr Aufträgen darin sehen. Das Brautpaar will nur schöne Bilder zu einem günstigen Preis. Fazit: Für mich hat sich das Coaching von Edmond R. absolut nicht gerechnet. Ich frage mich auch, wie die ganzen positiven Bewertungen zustande gekommen sind, wenn ich überlege, wie viele unzufriedene Kunden es doch von ihm gibt. Alleine in der geschlossenen Facebook Gruppe wurde öfters die schlechte Perfomance der Werbeanzeige moniert. Nichtmal die erwähnte Homepage war Erfolgreich. Ich habe im Nachgang eine Landing Page für Hochzeitsfotografen mit Hilfe von Youtube erstellt und über Google Ads Werbung auch schon 2 Anfragen erhalten (hochwertige!!) bei gerade einmal 16 € Werbeausgaben. Hätte ich das vorher gewusst…… Ein kleiner Nachtrag. Ich habe in der aktiven Zeit ganz viele Ehemalige Kursteilnehmer angeschrieben und nach deren Erfahrung auf lange Sicht hin gefragt. KEINER wirklich KEINER hatte Erfolg mit der Selbstauslöser Methode. Ich habe ungelogen mindestens 15 Personen angeschrieben. Das habe ich Edmond auch in die Gruppe geschrieben, dass ich keinen gefunden habe, der jemals wirklich Erfolg hatte. Als ich dann 2 Wochen vor Kursende nochmal in der Gruppe schauen wollte, waren alle alten Beiträge, auch die mit Kritik, gelöscht. Ich habe ihn dann in der Gruppe darauf angesprochen, warum er denn alle alten Beiträge gelöscht hat. Ich wollte wissen, ob er etwas zu verbergen hätte. Was soll ich sagen, kaum hatte ich den Text gepostet, bin ich aus der Gruppe gefolgen!!!! Obwohl mein Coaching noch ca 16 Tage laufen würde. Ganz großes Kino Edmond R.!!
Michael G. hat am 26.03.2020 um 21:44 Uhr geschrieben
Fotograf
Ich hatte Edmond bzw. seinem Team gegenüber von Anfang an betont, dass es für mich finanziell nicht so gut steht und die Kosten von 2XXX € für das Coaching für mich extrem schmerzhaft sind. Mir wurde versichert, diese Kosten seien noch während des Coachings innerhalb von 2-3 Monaten mit nur wenigen Jobs schnell wieder drin. Damit wurde ich geködert und habe zugesagt. Ein großer Fehler! Ich hoffte, zu lernen, wie man erfolgreich Facebook Werbung schaltet und damit Kundenanfragen generiert. Die Realität sah jedoch anders aus. Die eigentliche Facebook Werbung ist nur ein ganz kleiner Teil des Coachings, zu dem man erst zum Ende der 12 wöchigen Laufzeit gelangt. Vorher ist man mit dem Aufbau einer speziellen Webseite nach seinen Vorgaben, einigen Aufgaben zum Thema Mindset und diversen Tools, Videodreh & -schnitt für das Werbevideo etc beschäftigt. All das frisst sehr viel Zeit. Im Großen und Ganzen sind es auch nur Videotutorials, die man bekommt. Wenn man irgendwo Schwierigkeiten hat, kann man seine Probleme in eine geschlossene Facebook Gruppe an Edmond schreiben, der einem dann Tipps gibt. Das geht manchmal recht schnell, manchmal dauert es auch länger. Besonders am Wochenende. Werktags nach 18h und Sonntags gibt es keinen Support. Ein direkter Kontakt findet grundsätzlich nicht statt. Lediglich einmal wöchentlich hat man die Gelegenheit, in einem Gruppen Video Call nacheinander für ein paar Minuten direkt mit ihm zu sprechen und Hilfestellung zu Problemen bei der Durchführung zu bekommen. Wenn man dann endlich soweit ist, dass man auf Facebook Kampagnen schalten kann, ist das primäre Ziel, so genannte Leads zu bekommen. Ein Lead ist eine Person, die bereit ist, nach Betrachten der Werbeanzeige ihre Daten zu hinterlassen (Name, E-Mail, Telefonnummer) und hoffentlich an der angebotenen Dienstleistung Interesse hat. Ich hatte am Ende des Coachings keinen einzigen Lead. Andere hatten da mehr Glück. Jedoch stellte sich bei vielen heraus, dass 60 % der Eintragungen falsche Daten angegeben haben oder nicht erreichbar sind. Die restlichen Leads wollten meist nur wissen, was es kostet oder waren nur an einer preisgünstigen Dienstleistung interessiert. Die Kunden, die man sich gewünscht hatte, welche bereit sind, für hochwertige Fotografie auch angemessen zu bezahlen, blieben meist aus. Man muss aber fairerweise auch sagen, dass es tatsächlich auch einige (gefühlt sehr wenige) Leute gab, bei denen seine Methode funktioniert hat. Es kommt eben sehr auf die angebotene Dienstleistung und die gewählte Zielgruppe an. Das System von Edmond R. ist jedoch für alle dasselbe. Egal, wieviel man zahlt, welche Zielgruppe und welche Dienstleistung man anbietet. Entsprechend funktioniert es bei einigen (wenigen) gut und bei allen anderen gar nicht. Ein individuelles Coaching sieht anders aus. Natürlich weiß er genau, wie hoch die Erfolgsaussichten mit seiner Methode sind und dass viele Foto/Videografen finanziell nicht gut dastehen werden, wenn sie ihm sein Vertrauen schenken und ein Coaching buchen. Das ist ihm jedoch offensichtlich egal. Unter dem Vorwand, er möchte uns Foto/Videografen doch nur helfen drängt er zum Vertragsabschluss im Rahmen eines Videocalls (Zitat: „ wir möchten dir helfen und dich nicht ausnehmen“). Helfen möchte er aber wohl nur sich selbst und seinem Unternehmen, das jährlich laut seinen eigenen Angaben sechsstellige Gewinne einfährt (und es wird immer mehr dank geschicktem Online Marketing und aggressiven Verkaufsgesprächen). Dass man aber eventuell nach dem Coaching ohne Erfolg und völlig mittellos dasteht, nimmt er billigend in Kauf. Blanker Zynismus! Was einem vorher auch nicht gesagt wird: Zusätzlich zu den hohen Kosten des Coachings kommen oft mehrere hundert Euro für Facebook Werbung und diverse Abos mit Drittanbietern dazu, ohne die man sein System nicht umsetzen kann. Offenbar kassiert er bei diesen Drittanbietern zusätzlich noch Provision, was für ihn ein zusätzlicher Benefit wäre, diese Tools zu empfehlen. Wie die meisten anderen habe ich mich auch im Internet nach Erfahrungen mit dem Unternehmen Edmond R. erkundigt. Dabei bin ich ausschließlich auf gute Bewertungen gestoßen. Bei Proven Expert z.B. hatte er einen Durchschnitt von 5 Sternen. Welches Unternehmen hat schon 5 Sterne als durchschnittliche Bewertung? Ich war auch erstaunt, konnte aber keinen Fehler finden. Es sieht jedoch ganz danach aus, dass alle Bewertungen im Internet von ihm gesteuert sind bzw er bewusst ausschließlich Profile auf Plattformen erstellt hat, wo das geht. Bei Proven Expert z.B. kann man negative Bewertungen einfach ausblenden. Deshalb steht auch unter seinem Profil „87 % der Bewertungen werden angezeigt“. Dasselbe macht er bei Facebook und bei allen anderen Portalen. Aus diesem Grund hat er vermutlich auch keine Google Seite. Denn Google Bewertungen kann man nicht beeinflussen. Wie kommen aber die guten Bewertungen zu Stande? Ein paar wenige haben offenbar seine Mitarbeiter für ihn geschrieben. Die meisten scheinen jedoch von echten Kunden zu stammen. Sein Trick ist, er bittet die Leute immer dann um eine Bewertung, wenn sie gerade viele Leads bekommen und damit den Eindruck haben, dass es läuft. Denn erst später stellt sich heraus, dass diese Leads oft nur Schrott sind. Dann ist die Bewertung jedoch schon geschrieben. Andere ködert er mit einem extra Monat Beratung, wenn sie ihm dafür eine gute 5-Sterne-Bewertung schreiben. Fazit: die Beratung bei Edmond R. ist nur für Personen mit einer Vorliebe für Glücksspiel, die dafür locker 3XXX € und mehr einsetzen können (zzgl. MwSt). Man muss sich dabei im Klaren sein, dass die Chance, damit Erfolg zu haben, nur bei grob geschätzt max. 30 % liegt. Für alle anderen ist es nur eine teure Erfahrung. Ich würde nicht sagen, ich hätte dort nichts gelernt. Nur das, was ich gelernt habe, hätte ich mir auch in 2-3 Udemy Kursen für jeweils 11,99 € aneigenen können. Es ist also den hohen Preis nicht wert. Wer außerdem hofft, damit endlich an Kunden ranzukommen, finanziell aber nicht so gut aufgestellt ist, dem sei dringend davon abgeraten.
E.F. H. hat am 29.03.2020 um 19:28 Uhr geschrieben
Fotograf
Den Erfahrungen meiner Vorredner kann ich mich hier leider nur anschließen. Ohne noch einmal alles wiederholen zu wollen – auch auf mich treffen sämtliche Aussagen zu. Ich bin tief enttäuscht und verärgert darüber, auf ihn uns seine Mitarbeiter herein gefallen zu sein – ein teurer Irrtum! Anfangs hörten sich die Versprechungen noch seriös an, das Einführungsgespräch schien Hand und Fuß zu haben. Erste Zweifel kamen mir beim Online-Wochengespräch – eine völlig belanglose Angelegenheit, die mir im Nachhinein lediglich dazu dient, den Leuten Kontinuiät und die Sicherheit eines fürsorglichen, kompetenten Seminarleiters vorzugaukeln. Es folgten veraltete Videos und schriftliche Anweisungen, die vor Rechtschreib- und Grammatikfehlern nur so strotzten. Ich habe ihn darauf auch aufmerksam gemacht. Leider war es da für einen Ausstieg schon zu spät. Also weiterhin gutes Geld schlechtem hinterher geschmissen, wie man so schön sagt… Als meine dreimontatige Coachingzeit sich dem Ende näherte und sich bei mir noch absolut nichts in Punkto Kundengewinnung getan hatte, geriet ich echt in Panik. Edmond bot mir daraufhin an, mein Coaching zu verlängern, wenn ich ihm eine Werbe-Video erstellen würde. Das tat ich dann natürlich auch. Heute könnte ich mir dafür in den A*** beißen! Danach folgten nichtssagende Antworten und “Hilfestellungen” per whatsapp und ein weiteres wochenlanges Hinhalten ohne irgendwelche Resultate (mal abgesehen davon, dass ich weiterhin sinnlos in Facebook-Werbung investiert habe… Ich bin froh, hier auf “Leidensgenossen” gestoßen zu sein. Da es den meisten hier ja sehr ähnlich geht, halte ich persönlich das Geschäft des Herrn R. und seines Teams für unlauter.
Antje C. B. hat am 31.03.2020 um 6:43 Uhr geschrieben
Fotografin
Keine Empfehlung. Zuerst einmal würden wir zwar behaupten das Edmond persönlich sympathisch ist und in Gesprächen mit ihm haben wir uns auch immer wohl gefühlt, es sei denn wir wollten Dinge nicht so umsetzen wie er ( oder seine Strategie) es vorgegeben hat. Wie die anderen erwähnt haben, wird man bereits bei dem kostenlosen Vorgespräch förmlich gedrängt mitzumachen. Bedenkzeit wir einem auch nicht gewehrt, nur eine Unterbrechung von 15 min, trotz mehrmaliger Nachfrage und Bitte. Für uns ( Unerfahrene Einsteiger und Studenten) war es kein kleiner Schritt wir haben unsere Ersparnisse für die Methode geopfert, haben dies auch Edmond wissen lassen. Der Preis von 3XXX.- € blieb, das einzige Entgegenkommen war die Ratenzahlung von 3 Monate (Laufzeit). Auch wir haben schnell gemerkt, dass man mit vielen Fotografen aus verschiedenen Branchen, das gleiche Coaching erhält. Überhaupt nicht individuell oder auf Bedürfnisse angepasst. Wir hatten das Gefühl Versicherungen zu verkaufen ( Aufbau der Website/ Optik), haben dies auch angesprochen. Auf Anmerkungen, dass die Website nicht unserer Zielgruppe und nicht unserem Stil entspricht, wurden wir auf seinen Methoden verwiesen.. das der Inhalt im Vordergrund nicht die Optik stünde! ( Dabei sollten doch unsere Bilder für uns sprechen ). Schließlich repräsentiert unsere Website unseren Stil und Gespür für Optik, gerade im Bereich der Hochzeitsfotografie. Auch die erhofften Kunden durch die Selbstgewinnung blieben aus, trotz Schaltung der Werbung wie beschrieben. FAZIT: Wir haben nicht nur 3.XXX € verloren, sondern auch 3 Monate Zeit. Nachdem das Coaching zu Ende war mussten wir uns eine komplett neue Website erstellen ( jetzt spiegelt Sie unser Können wieder!), zusätzlicher Zeitaufwand. Die Erklär-videos waren schwierig zu verstehen, mussten nach fragen was genau gemeint ist, vieles hat bei uns nicht so funktioniert wie angegeben. Man eignet sich kein Wissen an welches man im Nachhinein selbstständig anwenden kann. Kundengewinnung = 0 , trotz Befolgung der Anweisungen. Daher von unserer Seite ganz klar keine Empfehlung.
D. C. hat am 31.03.2020 um 15:11 Uhr geschrieben
Fotograf

EU-Drohnenverordnung 2020

Neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen geplant

Das Navigieren unbemannter ferngesteuerter Luftfahrzeuge liegt im Trend: Immer mehr Deutsche entdecken das Fliegen mit der Drohne als Hobby. Drohnen gelten als Hoffnungsträger in vielen Bereichen: Ob in der Land- und Forstwirtschaft, bei militärischen Hilfseinsätzen, im Umweltschutz oder in der Industrie. Die nutzbringende Innovation hat aber auch seine Schattenseiten: Drohnen können eine beachtliche Geschwindigkeit erreichen und wenn es zu einer Kollision kommt, große Schäden anrichten. So haben sich in den letzten Jahren die Meldungen über gefährliche Vorfälle gehäuft. Bei Beinahe-Kollisionen oder Unfällen wurden Menschen gefährdet oder sogar verletzt. Daher unterliegt der Einsatz von Drohnen bereits seit einigen Jahren strengen Regelungen. Ab Juli 2020 regelt schließlich eine neue Eu-Drohnenverordnung den Betrieb unbemannter Luftfahrzeuge.

EU-Drohnen-Regeln 2020

Ab dem 1.7.2020 gibt es eine neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen in allen EU-Mitgliedsstaaten. Durch die EU-Drohnen-Regeln 2020 soll sichergestellt werden, dass alle Hersteller und Drohnenpiloten innerhalb der EU die Sicherheit, die Privatsphäre, den Umgang mit persönlichen Daten und den Umweltschutz respektieren. Doch was bedeutet das nun konkret? In diesem Artikel wird die neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen vorgestellt.

Neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen – Welche Bestandteile regeln was?

Die EU-Drohnen-Regeln 2020 werden in zwei einzelnen Durchführungsverordnungen ausgearbeitet:

  • Commission Delegated Regulation on Drones (Herstellungsvorschriften für Drohnen)
  • Commission Implemented Regulation on Drones ( Betriebsvorschriften für Drohnen)

Für Drohnenanwender gilt also laut EU-Drohnen-Regeln 2020 der Implemented Act und für Hersteller von Drohnen die neuen Vorschriften des Delegated Acts.

EU-Drohnen-Regeln 2020 : Müssen Drohnen unter 250 Gramm registriert werden?

Drohnen unter 250 Gramm müssen durch die neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen registriert werden. Über ein eigens eingerichtetes Online-Portal erfolgt die Registrierung direkt durch die Betreiber selbst und kostet in etwa 30 Euro.

Checkliste Drohnenregulierung Quelle: https://www.easa.europa.eu/

EU-Drohnen-Regeln 2020: Unterteilung in Klassen und Kategorien

In der neuen Eu-Drohnenverordnuung sind zwei neue Begriffe enthalten, die erst einmal erklärt werden müssen, um sie zu verstehen.

Klassen: Zukünftig werden unbemannte Luftfahrzeuge durch die neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen nach ihren technischen Eigenschaften klassifiziert. Es gibt die Klassen C0, C1, C2, C3 und C4. Laut EU-Drohnen-Regeln 2020 ist der Hersteller also dazu verpflichtet, die Drohnen eindeutig mit der zutreffenden Klasse zu markieren. Innerhalb der EU muss die CE Kennzeichnung schon auf der Verpackung ersichtlich sein. Das ist mit den Drohnen CE Klassen der Eu-Drohnenverordnung gemeint:

  • CO: Drohnen unter 250 Gramm Abfluggeweicht
  • C1: Drohnen von 250 bis unter 900 Gramm Abfluggewicht.
  • C2: Drohnen ab 900 Gramm bis unter 4 Kilogramm Abfluggewicht.
  • C3 und C4: Drohnen ab 4 Kilogramm bis unter 25 Kilogramm Abfluggewicht.

Kategorien: In Zukunft werden laut Eu-Drohnenverordnung Flugmanöver anhand des von ihnen ausgehenden Boden- und Luft-Risikos bezüglich eventueller Kollisionen in 3 verschiedene Kategorien eingeteilt.

  • “Open”: Das Risiko wird laut EU-Drohnen-Regeln 2020 als niedrig eingeschätzt, daher ist keine Genehmigung erforderlich.
  • “Specific”: Das Risiko wird als erhöht eingeschätzt. Es bedarf einer Bewilligung durch Behörden sowie eine Pilotenausbildung.
  • “Certified”: Das Risiko wird als hoch eingeschätzt. Zu vergleichen mit herkömmlichen bemannten Flugzeugen. Allerdings stehen konkrete Vorgaben seitens der EASA (European Union Aviation Safety Agency) noch aus.

Neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen – Ein Großteil fällt in die OPEN-Kategorie

Laut der neuen Eu-Drohnenverordnuung fallen 80% der Drohnenpiloten in die Open-Kategorie. Wer Flüge in dieser Kategorie durchführt, muss die neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen beachten. Ein direkter Sichtkontakt zum Copter muss gegeben sein und zwar ohne technische Hilfsmittel. Flüge dürfen höchstens 120 Meter über Grund stattfinden. Über Menschenansammlungen sind Flüge in der Open-Kategorie grundsätzlich verboten. Bisherige Drohnen Flugverbotszonen wie Gebiete rund um Flughäfen oder rund um militärische Einrichtungen bleiben durch die neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen weiterhin aufrechterhalten. Wer bezüglich der “No Drone Zones” auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch eine Drohnen App installieren, die Auskunft über Drohnen Flugverbotszonen liefert.

Neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen – OPEN Unterkategorien

Bezüglich der Open Kategorie, welche die meisten Drohnenpiloten betrifft, gibt es auch drei Unterkategorien:

  • A1: Flüge nah am Menschen.
  • A2: Sicherer Abstand zu Menschen (mindestens 30 Meter)
  • A3: Weit weg von Menschen (zumindest 150 Meter)
Mein Kenntnisnachweis geschwärzt

Neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen: Was passiert mit dem noch gültigen Kenntnisnachweis?

Laut EU-Drohnen-Regeln 2020 werden Kenntnisnachweise, die bereits erteilt wurden, ab dem 01.07.2020 eine Übergangsfrist von einem Jahr haben. Das bedeutet also das der Kenntnisnachweis noch bis 31.06.2021 seine Gültigkeit besitzt. Momentan prüft das Luftfahrt-Bundesamt, ob eine Umschreibung bereits erteilter Kenntnisnachweise zum EU-Drohnenführerschein erfolgen kann. Eine Umschreibung wird jedoch voraussichtlich nur zum kleinen EU-Drohnenführerschein A1/A3 möglich sein. Die meisten Drohnenpiloten werden aufgrund der neuen Eu-Drohnenverordnung jedoch den “großen” EU Drohnenführerschein der Klasse A2 benötigen. Um diesen zu erhalten, ist eine schriftliche Zusatzprüfung mit insgesamt 30 Fragen sowie eine praktische Eigenerklärung notwendig.

Ist es nicht sinnvoll direkt den EU Kenntnisnachweis zu absolvieren?

Für Flüge bis zum 01.07.2020 ist noch der alte Führerschein erforderlich. Drohnenpiloten wird außerdem empfohlen, sich bis 1.7.2020 von den entsprechenden Betriebsverboten als Aufstiegserlaubnis befreien zu lassen. Diese entsprechend ausgestellten Erlaubnisse behalten dann laut EU-Drohnen-Regeln 2020 bis 31.06.2021 ihre Rechtsgültigkeit und verschaffen Ihnen einen Spielraum von 1 bis 1,5 Jahren. Voraussichtlich können die beiden neuen EU-Führerscheine jedoch ab Juli abgelegt werden.

Die zwei neuen “EU-Drohnenführerscheine”

  • Der “kleine” Drohnenführerschein/Kompetenznachweis Klasse A1/A3:

Sollte Ihre Drohne eine Abfluggewicht von über 250 Gramm aufweisen, muss der “kleine” Drohnenführerschein A1/A3 laut Eu-Drohnenverordnung abgelegt werden. Dazu zählen beispielsweise die Mavic Mini mit Kollisionsschutz, Mavic Air, Mavic 2 Serie sowie Yuneec Typhoon. Für den Erhalt des Führerscheins sind ein Online-Vorbereitungskurs sowie anschließender Onlinetest vorgeschrieben. Welche Behörde diese Prüfung durchführen wird, ist laut aktuellem Stand jedoch noch unklar. Insgesamt werden 40 verschiedene Fragen zu den Themenbereichen Flugsicherheit/Luftraumbeschränkungen, Luftrecht, menschliches Leistungsvermögen, Betriebsverfahren, allgemeine Kenntnisse zur Drohne, Privatsphäre, Datenschutz und Luftsicherheit gestellt.

  • Der “große” Drohnenführerschein/Kompetenznachweis Klasse 2:

Sollte Ihre Drohne ein Abfluggewicht von über 900 Gramm aufweisen, müssen Sie laut EU-Drohnenverordnuung den großen Drohnenführerschein ablegen. Darunter fallen beispielsweise die Mavic und die Phantom Serie. Ist der Einsatz der Drohne jedoch in unter 150 Meter Distanz zum Beispiel zu Wohn- und Gewerbegebieten beschränkt, dann ist eine Ausnahme gegeben und der große Drohnenführerschein ist nicht vorgeschrieben. In diesem Fall fällt die Drohne in die Klasse 3 und es muss nur der kleine Drohnenführerschein abgelegt werden laut EU-Drohnen-Regeln 2020. Wer den Führerschein Kompetenznachweis Klasse 2 absolvieren möchte, muss an einer Präsenzschulung teilnehmen und eine Prüfung ablegen. Die Prüfung umfasst insgesamt 30 Fragen zu den Themengebieten Wetterkunde, Sichtbarkeit der Drohne, Drohnen-Flugleistungsdaten, Schwerpunkt Akkutechnik,
Flugmodi, 1:1 Regelung sowie Distanzschätzung.

Was kostet der Drohnenführerschein?

Da mehrere Stellen den Drohnenführerschein anbieten und diese zu einer freien Preisgestaltung berechtigt sind, können die jeweiligen Kosten nicht genau beziffert werden. Aktuell betragen die Kosten jedoch rund 300 Euro. Hinzu kommen zusätzliche Kosten für den Vorbereitungskurs.

Wie wird FPV-Racing gehandhabt?

Um FPV-Flüge nach neuer Eu-Drohnenverordnuung auszuüben, braucht man wie bisher auch eine zusätzliche Person (Spotter), welcher die Drohne die ganze Zeit über mit bloßem Auge verfolgt. Handelt es sich um eine FPV-Racing Drohne mit einem Gewicht von circa 400 Gramm, dann kommt die Kategorie “Offen A3” (also weit weg von Leuten) zum Tragen. Da FPV-Racings ohnehin auf dem Gelände von Sportstätten oder abgesteckten Grünflächen stattfinden, ergeben sich für die Anwender laut Eu-Drohnenverordnuung so keinerlei Probleme. Durch die neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen wird es sogar noch leichter. Empfehlenswert ist beispielsweise auch einem lokalen Verein beizutreten. Diese besitzen meist schon eine generelle Aufstiegsgenehmigung.

Was bedeuten die EU-Drohnen-Regeln 2020 für den Piloten nun genau?

Mit der neuen Eu-Drohnenverordnuung soll ein Spagat zwischen der kommerziellen Nutzbarkeit von Drohnen sowie der Sicherheit der Bevölkerung geschaffen werden. Vor allem was den Sicherheitsaspekt angeht, hat Europa großen Aufholbedarf. Durch die neue Eu-Drohnenverordnuung wurden nun jedoch auch die Rahmenbedingungen für den europäischen Luftraum geschaffen. Hobbypiloten müssen sich aufgrund der neuen EU-Drohnen-Regeln 2020 wieder auf eine Umstellung einstellen. Für fast alle Drohnen sind nun eine zentrale Registrierung sowie ein Online-Test verpflichtend. Ein Großteil der OPEN-Kategorie wird jedoch ohnehin schon von der Drohnenverordnung in Deutschland abgedeckt. Darunter fällt der Versicherungsschutz, die Flughöhenbegrenzung sowie Fliegen ausschließlich im freien Luftraum. Auch wenn sich Hobby-Piloten erneut mit einer Umstellung auseinandersetzen müssen, sorgt die neue rechtliche Regelung für den Einsatz von Drohnen auch an einigen Stellen für eine Lockerung. So kann die maximale Flughöhe laut Eu-Drohnenverordnuung beispielsweise von 100 auf 120 Meter erhöht werden, sofern Deutschland keine strengeren Werte vorgibt.

(alle Angaben ohne Gewähr)

Nutzen/Vorteile eines Drohneneinsatzes bei Katastrophen wie der Corona-Pandemie

Selbsthilfe im Katastrophenfall: Kann eine Drohne Leben retten?

Drohnen werden heute bereits vielfach eingesetzt: Zur Datensammlung in der Wissenschaft, beim Wetterdienst, beim Militär oder einfach nur um ganz besondere Einblicke in die Umgebung zu erhalten. Insbesondere der letzte Punkt könnte auch bei der ganz persönlichen Bewältigung der aktuellen Corona-Pandemie von Bedeutung sein. Eignen sich Drohnen oder Quadrokopter zur Selbsthilfe im Katastrophenfall?

Marienplatz München in der Coronazeit
Marienplatz München zu Zeiten der Corona-Pandemie

Zeiten der Krise: Corona attackiert Gesundheit und Gesellschaft

In Zeiten der Krise überschlagen sich die Meldungen: Jeden Tag steigen die Fallzahlen, das Coronavirus greift auch hierzulande immer weiter um sich. Viele deutlich stärker betroffene Länder zeigen bereits heute, welche Formen die Ausbreitung von COVID-19 in der nächsten Zeit annehmen kann. Krankenhäuser sind überfordert, die Versorgung mit Lebensmitteln und wichtigen Gütern des täglichen Bedarfs scheint keinesfalls mehr sicher. Unternehmen stellen auf eine Art “Kriegswirtschaft” um und produzieren Desinfektionsmittel oder Atemschutzmasken, die in normalen Zeiten keinesfalls zum Portfolio gehören.

Gefährliche Menschenansammlungen: Hilft die Drohne?

Menschenansammlungen sollten schon seit einiger Zeit gemieden werden, um die Ausbreitungsgeschwindigkeit von COVID-19 zu verringern und damit die Last auf unser Gesundheitssystem zu begrenzen – auch wenn sich viele Menschen daran nicht halten. Hier stellt sich die Frage: Wie können Sie mithilfe einer Drohne aktiv werden und eine Selbsthilfe Katastrophenfall sicherstellen? Ein Quadrokopter oder Multikopter ist in den meisten Fällen mit hochauflösenden Kameras ausgestattet. Diese Funktion können Sie bei einer Katastrophe wie dem Coronavirus natürlich ebenso für sich nutzen: Wenn Sie das eigene Haus oder die Wohnung verlassen müssen, dann begeben Sie sich ganz automatisch in eine potentielle Gefahr, durch Corona infiziert zu werden. Vor Mitmenschen, die vielleicht weniger verantwortungsvoll mit dem Infektionsrisiko umgehen, sind Sie dann nicht mehr geschützt. Menschenansammlungen werden auch ohne den Ausbruch einer Pandemie häufig als sehr unangenehm empfunden – in Zeiten von COVID-19 sind Sie darüber hinaus noch gefährlich. Was kann eine Drohne oder ein Multikopter in einer solchen Situation leisten? Natürlich können Sie auch für Ihre privaten Zwecke Aufklärungsflüge betreiben und die Umgebung im Vorfeld auskundschaften. Dieser Gedanke mag Ihnen vielleicht zunächst absurd erscheinen – könnte aber bald notwendig werden, wenn Sie sich und Ihre Familie vor dem Coronavirus schützen möchten. Der Quadrokopter zeigt in Echtzeit, ob Sie in Ihrer Umgebung noch sicher sind.

Freie Sicht auf Fluchtwege

In Italien und China mussten wegen Corona in den vergangenen Wochen durch die Behörden Mittel angewendet werden, die für eine breite Öffentlichkeit in Friedenszeiten kaum vorstellbar waren: Ganze Städte wurden abgeriegelt, ehemals belebte Plätze geräumt und Straßen abgesperrt. Wenn Sie sich auf den Weg machen und vielleicht selbst wegen COVID-19 die Stadt verlassen wollen, dann können Sie sich kaum noch auf aktuelle Meldungen verlassen – die sind in der Regel schon bei der Veröffentlichung veraltet. Durch eine Drohne bzw. einen Quadrokopter sind Sie in der Lage, selbst auszukundschaften, welche Fluchtwege überhaupt noch passierbar sind, ohne sich persönlich auf den gefährlichen Weg machen zu müssen. Ein Multikopter kann hier sein volles Potenzial ausschöpfen, in dem ein unbemannter Flug ermöglicht wird, ohne Menschen Gefahr zu bringen.

leere Ludwigstrasse München
Ludwigstrasse wie leergefegt

Coronavirus: Keine Besserung in Sicht

Sofern Sie noch keinen Multikopter, Quadrokopter oder Drohne besitzen, könnte es jetzt Zeit für eine Anschaffung zur Selbsthilfe Katastrophenfall werden: Die Onlineshops arbeiten in der Regel trotz COVID-19 ohne Einschränkungen, die Paketdienste sind trotz Corona ebenso bei der Arbeit – noch müssen Sie hier nicht mit Einschränkungen rechnen, wobei die große Nachfrage und die Schließung weiter Teile des stationären Einzelhandels für verlängerte Lieferzeiten sorgt. Erfahrene Virologen gehen aktuell davon aus, dass die Pandemie noch über Monate oder gar Jahre anhält. Womöglich werden wir immer wieder Phasen erleben, in denen das Coronavirus Opfer fordert. Die Anschaffung einer Drohne könnte sich also auch in der aktuellen Pandemie als sinnvolle Investitionen zur Krisen-abwehr herausstellen – und einen Beitrag zur Selbsthilfe Katastrophenfall leisten.

Quadrokopter als Transportmittel zur Selbsthilfe Katastrophenfall?

Natürlich ist eine kompakte Drohne insbesondere zur Aufklärung geeignet, weil die meisten Geräte mit einer Kamera ausgestattet sind. Darüber hinaus wurden auch vor dem Ausbruch von Corona schon ganz andere Anwendungsszenarien erprobt: So eignet sich ein Quadrokopter beispielsweise auch zum Transport von Gütern. Hier könnte sich im Zuge der Ausbreitung des Coronavirus ein neuer Anwendungsfall ergeben; auf kurze Distanzen ist ein Transport wichtiger Güter durch Drohnen möglich, ohne dass ein menschlicher Kontakt hergestellt werden muss. Insbesondere durch COVID-19 wichtig gewordene Versorgungsgüter wie Atemschutzmasken oder Desinfektionsmittel können durch eine solche Transport-Drohne schnell und sicher zum Ziel gebracht werden. Ein großflächiger Einsatz in Industrie und Handel könnte durch das Coronavirus beschleunigt werden; erprobt wird der schon seit langer Zeit – was sich zur Selbsthilfe Katastrophenfall wegen COVID-19 auszahlen könnte.

Worauf beim Kauf einer Drohne für Selbsthilfe Katastrophenfall achten?

Wenn Sie sich eine Drohne wegen Corona anschaffen möchten, dann sollte der Kauf nach besonderen Kriterien erfolgen. Normalerweise spielen Faktoren wie Größe oder Bildqualität eine besondere Rolle. Wenn Sie den eigenen Quadrokopter aber zu Aufklärungszwecken zum eigenen Schutz bzw. dem Schutz der Familie verwenden möchten, ist die Kameraqualität erst in zweiter Linie interessant. Hier sollten Sie zur Selbsthilfe Katastrophenfall auf eine möglichst lange Einsatzdauer achten. Ganz konkret sollte also die Akkulaufzeit besonders hoch ausfallen, damit die Drohne lange in der Luft bleiben kann. Zudem ist es sinnvoll, einen zweiten Akku anzuschaffen, wenn dieser nicht ohnehin im Lieferumfang der Drohne enthalten ist. Ein weiteres Kriterium ist die maximale Entfernung, die durch den Multikopter zurückgelegt werden kann. Wenn Sie Fluchtwege auskundschaften wollen, dann sollte das Fluggerät eine möglichst weite Strecke im Vorfeld absuchen können. Zudem ist es natürlich für Sie von besonderem Vorteil, wenn sich die Drohne einfach und ohne Vorerfahrung nutzen lässt. Sie sollten beim Kauf der ersten Drohne also durchaus darauf achten, dass das Gerät auch für Einsteiger geeignet ist. So werden bei solchen Drohnen auch Gegenwinde automatisch ausgeglichen, was die Beherrschbarkeit vereinfacht. Sinnvoll sind erste Flugübungen im eigenen Garten natürlich trotzdem, damit die Selbsthilfe Katastrophenfall wegen COVID-19 auch gelingt.

Online- vs. stationärer Handel: Wo einen Multikopter kaufen?

Sofern Sie sich bereits für eine Drohne oder einen Quadrokopter entschieden haben und dieses Gerät Ihnen Unterstützung bei der Bewältigung von Corona leisten soll, stellt sich die Frage nach dem Kauf. Vielleicht gehören Sie zu den Menschen, die solche Produkte lieber selbst in Augenschein nehmen und daher im stationären Handel kaufen. Abgesehen davon, dass ein Preisvergleich dort im Vergleich zum Onlinehandel nur schwierig möglich ist, dürfte COVID-19 Ihnen auch hier einen Strich durch die Rechnung machen. Denn wegen Corona sind beinahe alle Geschäfte geschlossen, die nicht mit Lebensmitteln handeln oder aus anderen Gründen direkt für die Versorgung der Bevölkerung benötigt werden. Sie können davon ausgehen, dass der Elektronikeinzelhandel wegen Corona sämtliche Filialen schließt – sodass praktisch nur der Onlinehandel überhaupt noch funktioniert. Sollte Ihnen der Quadrokopter nicht gefallen, haben Sie natürlich das Recht auf ihrer Seite und können den Kauf mindestens 14 Tage widerrufen. Einige Händler sind sogar deutlich kulanter und erlauben die Rückgabe über einen längeren Zeitraum.

Selbsthilfe Katastrophenfall: Ist das Fliegen mit dem Quadrokopter überhaupt erlaubt?

Nicht nur in Zusammenhang mit Corona, aber ganz besonders wegen COVID-19 stellt sich die Frage, ob das aufsteigen lassen eines Multikopters überhaupt erlaubt ist. Normalerweise gilt in Deutschland die folgende Gesetzgebung: Bei einem Gewicht von weniger als 250 g ist keine Kennzeichnung notwendig, eine Drohnenplakette muss nicht angebracht werden. Wichtig ist allerdings, dass Sie die maximale Flughöhe von 100 m beachten. Bei einem höheren Gewicht und dem Vorhandensein einer Kamera ist das Überfliegen von Wohngebieten unzulässig. Ansonsten gilt: Zum Freizeitgebrauch, und darunter zählt im weitesten Sinne auch die Selbsthilfe Katastrophenfall bei Corona, dürfen Sie die Drohne ohne besondere Genehmigungen fliegen.

Fazit: Quadrokopter ermöglicht nützliche Selbsthilfe Katastrophenfall

Lange Zeit haben Sie es vielleicht selbst für unmöglich gehalten: Der Katastrophenfall ist auf der ganzen Welt eingetreten, auch Deutschland wurde dieses Mal nicht verschont. Corona fordert viele Opfer und droht auch das Gesundheitssystem der Bundesrepublik zu überlassen. Sie selbst können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Verbreitung von COVID-19 zu verlangsamen, indem Sie sich verantwortungsvoll verhalten und Menschenmassen meiden.

Leider ist es nicht ganz einfach, Menschenansammlungen im Vorfeld ausfindig zu machen. Ein Multikopter kann hier auf ganz besondere Weise helfen: Sie können zur Selbsthilfe im Katastrophenfall eigene Aufklärungsflüge starten und eine Drohne aufsteigen lassen, die die Umgebung auskundschaften. Auf diese Weise können Sie auch sicherstellen, dass Fluchtwege frei sind, ohne dass Sie sich selbst in die Sackgasse begeben. Beim Kauf vom Quadrokopter wegen COVID-19 sollten Sie einem einfach zu fliegenden Multikopter mit langer Akkulaufzeit und großer Reichweite den Vorzug geben. Kameraqualität und Design geraten in den Hintergrund. Zudem sollte die Drohne online gekauft werden – der Weg in den stationären Handel lohnt sich aufgrund von COVID-19 nicht mehr, die meisten Geschäfte haben bereits geschlossen.

Aktuelle Regelung für den Betrieb von Drohnen in der Schweiz CH. gültig bis 31.06.2020.

In der Schweiz ist die Verordnung über Luftfahrzeuge besonderer Kategorien VLK 748.941 Maßgeblich.
Für den Betrieb von Drohnen ab 500g muss ich zwingend eine Versicherung von mindestens 1 Mio. Fr. Deckungssumme haben.
Für Drohnen über 0,5 kg braucht es immer eine Bewilligung durch das BAZL. Für Hochzeiten oder Firmenfeste gibt es dafür auch einfachere Standardbewilligungen.